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Halle steht Kopf: Roosters siegen 4:3 - nach 0:3-Rückstand

ISERLOHN Diese Roosters sind einfach unglaublich! Gegen starke Adler Mannheim sahen die Sauerländer 58 Minuten lang wie der sichere Verlierer aus. Doch dann machten die Hausherren in den letzten zwei Spielminuten aus einem 1:3 ein 3:3 und entschieden die packende Partie in der Verlängerung sogar noch für sich.

von Von Jan Treibel

, 02.12.2007
Halle steht Kopf: Roosters siegen 4:3 - nach 0:3-Rückstand

Michael Wolf sorgte für das zwischenzeitliche 1:3, scheiterte aber auch bei einem Penalty.

Dabei begann das Spiel denkbar schlecht. Bei eigener Überzahl vertändelte Chris Schmidt die Scheibe an der blauen Linie, Ullmann startete den Konter und ließ Norm Maracle im Iserlohner Tor mit einem ansatzlosen Schuss keine Chance. Und im Power-Play erhöhte Shantz im Nachschuss auf 0:2.

Es sollte aber noch schlimmer kommen, denn im zweiten Drittel funktionierte bei den Hausherren plötzlich überhaupt nicht mehr. Kaum ein Pass fand seinen Adressaten. Zudem scheiterte Nationalspieler Michael Wolf in der 31. Minute mit einem Penalty. Als kurz vor Drittel-Ende Lewandowski auf 0:3 für die Adler erhöhte, sprach alles für einen klaren Mannheimer Auswärtssieg am Seilersee.

Die Halle stand kopf

Doch dann kamen die Roosters im Schlussdrittel sensationell zurück. Zunächst stocherte Wolf die Scheibe zum 1:3 über die Linie. Doch erst als Robert Hock 117 Sekunden vor dem Ende auf 2:3 verkürzte, war plötzlich wieder alles wieder offen. Und tatsächlich: 35 Sekunden später war der Puck schon wieder im Netz - die Halle stand Kopf.

In der Verlängerung war es schließlich Tyler Beechey, der unter dem Jubel der 3600 Zuschauer den vom Spielverlauf her sensationellen Heimsieg perfekt machte.

 

Iserlohn Roosters - Adler Mannheim 4:3 (0:2, 0:1, 3:0, 1:0) n.V. Tore: 0:1 (7:20) Ullmann, 0:2 (15:01) Shantz, 0:3 (39:18) Lewandowski, 1:3 (41:10) Wolf, 2:3 (58:03) Hock, 3:3 (58:38) Kavanagh, 4:3 (63:14) Beechey.Zuschauer: 3648. Strafminuten: 12:34.

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