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Abstrakte Formen mit fantastischen Strukturen

Encaustic-Ausstellung

HALTERN Viele neugierige Blicke ernteten am Freitag zur Ausstellungseröffnung im alten Rathaus die Bilder des Encaustic-Trios. Die Künstlerinnen Marianne Kern, Hana Sejkora-Figgen und Heike Wenig beantworteten gerne die vielen Fragen zu der Encaustic Maltechnik, die den meisten Besuchern bis dahin unbekannt war.

von Von Ellen Brinkmann

, 26.04.2010
Abstrakte Formen mit fantastischen Strukturen

Heike Wenig, Hana Sejkora-Figgen, Marianne Kern (v.l.) stellen im Alten Rathaus aus.

Mit so viel Interesse habe ich nicht gerechnet“, sagte die Halternerin Marianne Kern begeistert. „Da kaum jemand weiß was Encaustic ist, war ich gespannt zu sehen wie die Ausstellung angenommen wird“.   Bei der über 3000 Jahre alten Maltechnik werden Wachsfarben mit Hilfe eines Maleisens, das in etwa so aussieht wie ein kleines Bügeleisen, erhitzt und auf die Leinwand gebracht. So lassen sich dann sehr abstrakte Formen mit fantastischen Strukturen kreieren aber auch sehr gegenständliche Abbildungen. Die Inspiration für ihre Bilder nehmen die drei Künstlerinnen aus dem Alltag. „Meine Arbeit, die Natur, das alles inspiriert mich“, sagte Hana Sejkora-Figgen. „Oft habe ich dann ein Konzept im Kopf und male gleich mehrere Bilder auf einmal“. Encaustic ist außerdem ein Malverfahren, das sehr leicht zu erlernen ist. Denn durch das Zerfließen der heißen Wachsfarben entstehen sehr schnell abstrakte Formen in einzigartigen Farbenkombinationen.