Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Alexandrowka-Ausstellung wurde eröffnet

HALTERN Die neue Ausstellung in der Stadtbücherei „Museum Alexandrowka“ ehrt Halterns Stifter, insbesondere Dr. Hermann Kremer.

von Von Elisabeth Schrief

, 07.03.2008
Alexandrowka-Ausstellung wurde eröffnet

Dr. Hermann Kremer präsentiert mit Unterstützung von Bernd Köster sein Projekt "Museum Alexandrowka" in der Stadtbücherei.

„Sein Engagement in Potsdam besitzt einen Rang, der weit über das Normalmaß hinausragt“, würdigte Büchereileiter Bernd Köster den Halterner Arzt. Er habe mit der Alexandrowka ein Weltkulturerbe gerettet und ein einmaliges Objekt deutsch-russischer Beziehung vor dem Vergessen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Leidenschaft

Die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Kelders nannte Dr. Kremer gestern Morgen zur Ausstellungseröffnung einen Bürger von Rang, der mit seiner Leidenschaft für Kunst und Kultur besonders kompetent und liebenswert wirke. „Die Halterner bewundern Sie für Ihre Leistung und freuen sich, dass Sie der Stadt treu geblieben sind“, fand sie höchste Töne für den Stifter. Diese Wertschätzung drückte sich gestern nur zu deutlich aus: Der Platz in der Kinderbibliothek reichte gar nicht für alle Gäste aus. Dr. Hermann Kremer war gerührt. Sein erstes Dankeschön galt vor allem der Bücherei. Noch nie sei das Projekt Museum Alexandrowka so ausführlich und gut dargestellt worden wie in Haltern. „Sie nähert sich dem realen Objekt ungewöhnlich stark an.“ Viele glückliche Umstände hätten ihn 1994 nach Potsdam geführt und letztlich sein Engagement für den Denkmalschutz dort ausgelöst.

Stiftungen Er lud seine Gäste und die noch hoffentlich vielen folgenden Ausstellungsbesucher ein, die Alexandrowka mit ihrer tiefen geschichtlichen Bedeutung kennen zu lernen. Bernd Köster ehrte neben Dr. Kremer auch die übrigen fünf Stiftungen, namentlich nannte er die anwesenden Stifter Dr. Josef Wennemann und Dr. Horstfried Masthoff: „Ihre Leistung ist Zeichen eines lebendigen bürgerlichen Gemeinschaftsgeistes.“  Die Ausstellung in der Stadtbücherei hat bis zum 30.4. geöffnet.

Lesen Sie jetzt