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Angeklagter bestreitet Vergewaltigung

Prozess

HALTERN/ESSEN Vor dem Essener Landgericht hat am Freitag der Prozess um eine mutmaßliche Vergewaltigung auf einem Feldweg in Lippramsdorf begonnen. Der Angeklagte (34) weist die Vorwürfe jedoch rigoros zurück.

von Von Martin von Braunschweig

, 09.04.2010

Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass der 34-Jährige am 12. Dezember 2009 im Auto über seine Ex-Freundin hergefallen ist. Laut Anklage hatte er der Frau damals in einem Gebüsch am Auto aufgelauert und sie anschließend mit vorgehaltenem Messer gezwungen, mit ihm auf einen einsamen Feldweg zu fahren.  

Dort soll es dann zur Vergewaltigung gekommen sein. Der Angeklagte hatte die 23-jährige Frau erst Anfang 2009 kennen gelernt. Schon nach wenigen Monaten hatte ihm die Frau aber wieder den Laufpass gegeben. „Er war sehr eifersüchtig. Da wollte ich nicht mehr mit ihm zusammen sein“, sagte die Zeugin im Prozess.

Nach der Trennung habe der 34-Jährige ihr aber immer wieder aufgelauert und sie mit Anrufen und Kurznachrichten überhäuft. Nicht einmal ein beim Amtsgericht erwirktes Kontaktverbot habe ihn davon abhalten können. Der Angeklagte quittierte die Aussage der Frau mit heftigem Kopfschütteln. Er behauptet, auch nach der angeblichen Trennung sei es immer wieder zu einvernehmlichen Treffen und dabei auch zum Austausch von Zärtlichkeiten gekommen. „Ich bestreite nicht, dass ich mit ihr auf dem Feldweg war. Aber da war nichts mit Gewalt. Es war alles so wie immer“, sagte der Mann. Der Prozess wird fortgesetzt.