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Anonyme Geburt rechtlich absichern

24.10.2007

Haltern Maria Eichhorn Rita Stockhofe bleibt an der Spitze der CDU Frauen-Union. Ohne Gegenstimme wählten sie die Mitglieder am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung im "Annaberger Hof" wieder zur Vorsitzenden. Auch der restliche Vorstand wurde im Beisein der Bundestagsabgeordneten (Foto) wiedergewählt: Bärbel Farwick und Gabriele Rettig (stellvertretende Vorsitzende), Susanne Trebesius (Schriftführerin) und Daniela Möhle-Franke (stellvertretende Schriftführerin) bleiben in ihren Ämtern. Lediglich Sigrid Geipel schied aus dem geschäftsführenden Vorstand aus, da die Positionen Pressesprecherin, Internetbeauftragte und stellvertretende Schriftführerin zusammengelegt werden.

Beisitzerinnen wurden Sigrid Geipel, Martina Hörstrup, Christiane Krämer-Vorholt, Angela Berkel, Hedwig Himmelmann, Karin Kröncke, Daniela Grothusmann und Kathrin Pieper.

Nach der Wahl stand ein besonderer Vortrag auf dem Programm. Maria Eichhorn sprach über die medizinisch betreute anonyme Geburt. Dabei berichtete sie nicht nur über die aktuelle Diskussion, sondern auch von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Verein "Donum Vitae". Dieser hat sich vorgenommen, Mütter in schwieriger Lage zu betreuen und gegebenenfalls zu einer anonymen Geburt zu verhelfen.

Eichhorn sprach sich dabei eindeutig für die anonyme Geburt aus. Sie könne Kinder vor "Aussetzung oder Tötung" schützen und gleichzeitig die medizinische Versorgung von Mutter und Kind gewährleisten.

Rechtliche Grauzone

Dabei kritisierte sie die momentan geltende Gesetzgebung. Wenn man hilft, "begibt man sich schnell in eine rechtliche Grauzone", äußerte sich Eichhorn unzufrieden. "Wir brauchen eine geeignete Gesetzesreform." Dabei stützte sie sich auf die Erfahrungen von Donum Vitae. Dort hätte sich gezeigt, dass sich 80 Prozent der Frauen nach der Geburt zu ihren Kindern bekennen würden.

"Den Beraterinnen gelingt es, den verzweifelten Müttern Perspektiven aufzuzeigen." Als Ziel setzte sich Eichhorn die rechtliche Absicherung der anonymen Geburt noch vor Ablauf der Legislaturperiode.

"Dies ist nicht nur im Interesse der Mütter, die sich in extremen Lebenssituationen befinden." Es diene auch dem "Lebensschutz" der Kinder, betonte die Abgeordnete beng

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