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Blümenkübel gegen Radfahrer

HALTERN Wer in den vergangene Tagen über die Bahnhofsstraße spazierte, dem werden sie auffallen sein. Zwei Blumenkübel stehen als "Stolpersteine" auf dem Bürgersteig in Höhe der Hausnummer 4.

von Von Daniel Maiß

, 11.03.2008
Blümenkübel gegen Radfahrer

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Dort hat Internist Dr. med. Eberhard Risse seine Praxis, und er war es auch, der die Aufstellung aus Sicherheits-Gründen vorangetrieben hat. "Jeden Tag kam es vor unserer Praxis zu Beinahe-Unfällen", erklärt der Mediziner den Hintergrund. Immer wieder seien Patienten fast mit Fahrradfahrern zusammengestoßen, die über den Bürgersteig an der Praxis vorbeifuhren. "Und das teilweise in einem Höllentempo", so Risse. Die Blumenkübel dienen nun als "Fahrrad-Barriere". Der Zwischenraum ist aber groß genug, damit z.B. Rollstuhlfahrer die Enge passieren können.

Odnungsamt handelte

Darin liegt aber auch ein Problem, denn einige Radler manövrieren ihre Zweiräder einfach durch die Schikane. "Zumindest fahren sie so aber langsamer", erklärt der Internist - ein wenig frustriert darüber, dass der Gehweg weiter als Radstrecke missbraucht wird. Im vergangenen Jahr stellte Risse einen Antrag bei der Stadt. Das Ordnungsamt in Person von Wolfgang Wiezorrek machte sich vor Ort mehrfach ein Bild und handelte. "Da gab es gleich mehrere gefährliche Situationen und es ist auch schon zu Kollisionen gekommen", so Wiezorrek, der die Gefahren-Stelle lange beobachtet hat. "Ich verstehe allerdings die Radfahrer überhaupt nicht, die benutzen den Radweg widerrechtlich". Die Blumenkübel sind nun schon von weitem gut sichtbar. "Und bepflanzen werde ich sie auch noch", verspricht Risse, dass es auch optisch nichts auszusetzen gibt.

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