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Blutspender bescheinigen DRK Freundlichkeit

01.08.2007

Haltern Mit der Note sehr gut (gesamt 1,2) bewerteten die Blutspender am vergangenen Freitag die Freundlichkeit der Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes beim Blutspendetermin. Das ist das Ergebnis einer Umfrage.

Einen Fragebogen mit sechs Fragen erhielt jeder der 290 Blutspender bereits bei der Anmeldung. Anonym sollten die Fragen beantwortet werden und dann in eine der bereitstehenden Urnen geworfen werden. 226 Bögen fanden diesen Weg.

Gefragt wurde nach der Freundlichkeit der Mitarbeiter, der Wartezeit beim Arzt sowie nach Verbesserungsvorschlägen beim Imbiss und in der Organisation. Das Ziel des Fragebogens erläutert die Blutspendebeauftragte des DRK-Stadtverbandes Steffi Kullick: "Wir möchten noch mehr auf den Spender eingehen und den Aufenthalt während der Blutspende so angenehm wie möglich gestalten!"

Wartezeit

Das scheint dem DRK zu gelingen. Zumindest, was die Freundlichkeit der Mitarbeiter angeht. Jedoch werden nicht nur die positiven Ergebnisse gesehen. Ein Blutspender etwa gab der Freundlichkeit ein ungenügend. Hier wird in den Reihen der Mitarbeiter sofort nachgeforscht. Gab es ein Problem? Warum und wie lässt dieses sich in der Zukunft vermeiden? Denn jeder einzelne Blutspender soll sich wohl fühlen. Handlungsbedarf scheint es bei der Wartezeit für das Arztgespräch zu geben. Zwar wurde dieses am Freitag mit einem sehr knappen gut (2,8) bewertet, aber es gab viele Hinweise, dass dieses bei den großen Blutspendeterminen in der Hauptschule an der Holtwicker Straße nicht immer der Fall ist. Mehrere Fragebögen enthielten Hinweise wie: "Heute gut, sonst mangelhaft" oder "ausnahmsweise heute nur kurz".

Mit Musik

Dieses nehmen die Verantwortlichen beim DRK sehr ernst. "Wir haben diese Beobachtungen bereits einige Male gemacht und führen entsprechende Gespräche mit dem DRK-Blutspende-Institut in Münster, das die Ärzte zur Verfügung stellt. Das Ergebnis der Fragebögen gibt uns hier ein weiteres gutes Argument", so Steffi Kullick.

Die in den Fragebögen gemachten Verbesserungsvorschläge sind auch bereits ausgewertet und werden nun auf ihre Machbarkeit geprüft. Dabei wird jeder Vorschlag geprüft, auch wenn er auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich scheint. Jedoch "dünnere Nadeln zur Blutentnahme" wird es auch in der Zukunft nicht geben, aber vielleicht wird im Ruheraum demnächst leise Hintergrundmusik zu hören sein.

Besonders die zahlreichen Vorschläge zu einem optimalen Imbiss freut die Verantwortlichen. Auch hier wird es Veränderungen geben. Ob jedoch Currywurst und Pommes serviert werden, bleibt abzuwarten. "Körnerbrötchen oder Kuchenbuffet sind da schon wahrscheinlicher", sagt Kullick.

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