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Chemische Experimente im Kindergarten

HALTERN „Explodiert das gleich?“ Dass man bei physikalischen und chemischen Experimenten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollte, hatte sich offenbar sogar bis in den Marienkindergarten herumgesprochen.

10.03.2008
Chemische Experimente im Kindergarten

Stolz präsentierten die Kinder ihre Urkunden, mit denen bescheinigt wurde, dass sie an den Experimenten teilgenommen hatten.

Keine Sorge: Die Experimente, die Gertrud Thomas-Book und Dr. Bernhard Knaup gestern mit den Vorschulkindern durchführten, waren nicht so gefährlich, dass man den Kopf einziehen musste. Aber immerhin so fesselnd, dass die Kinder das Geschehen gebannt verfolgten und zum Teil sogar die Versuche selbst ausprobieren durften.

Gummibärchen

In ein ausgebranntes Teelicht durfte jedes Kind zwei Gummibärchen legen und es wie ein kleines Boot in eine Schale Wasser setzen. Wenn man darüber ein leeres Glas gerade auf die Wasseroberfläche aufsetzt und es herunterdrückt, sinkt das kleine Boot unter den Wasserspiegel. Aber die Gummibärchen werden nicht nass!

Mit einem brennenden Teelicht wiederholte Thomas-Book das Experiment. Die Kerze ging natürlich aus und damit konnte der Unterschied zwischen Luft und Sauerstoff erklärt werden. Ganz schön schwerer Stoff für Grundschulkinder? Von wegen! Beim letzten Versuchsnachmittag wurden die Farbstoffe Chlorophyll und Carotin vorgestellt. "Gerade in diesem Alter sind Kinder besonders aufnahmefähig", weiß Thomas-Book, die ansonsten an einem Gymnasium ín Marl unterrichtet.

Urkunde

Zum Abschluss gab es für alle kleinen Physiker und Chemiker noch eine Urkunde. Und natürlich wurden die Gummibärchen, die für die Experimente herhalten mussten, nicht zurück in die Tüte gelegt...

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