Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Christoph Metzelder stiftet Kunst

Im Sixtus-Garten

HALTERN Christoph Metzelder wechselt die Seiten: vom Sport zur Kunst. Das aber nur als Stifter. Der Fußballer, noch Innenverteidiger des spanischen Clubs Real Madrid, übergibt den Halternern eine Skulptur des Künstlers Dietrich Klinge.

von Von Elisabeth Schrief

, 09.04.2010
Christoph Metzelder stiftet Kunst

Christoph Metzelder stiftet die Skulptur des Künstlers Dietrich Klinge an die Bürger der Stadt.

Nach vielen Diskussionen ist ein schöner Platz für die Leihgabe gefunden. „Gordian“ steht im Vorgarten der alten Pastorat von St. Sixtus. „Ich finde die Plastik sehr schön“, blickt Pastor Bruno Pottebaum zu ihr auf. Im Sommer nach Ende der Fußballsaison wird es eine offizielle Einweihung mit Christoph Metzelder geben. Dann wird auch sein Onkel, Dr. Klaus Metzelder, dabei sein, denn er gab den Anstoß zum Erwerb der Klinge-Skulptur. Der Kieferorthopäde aus Essen ist ein großer Kunstliebhaber.  Dietrich Klinge entdeckte er 1999 auf einer Kunstmesse, seither hat er mehrere Werke von ihm erstanden. Darunter auch eine mannshohe Christusfigur, die Dr. Metzelder als Leihgabe der Gemeinde St. Dionysius in Essen-Borbeck überließ.

„Gordian Nr. 9“ aus dem Jahre 2009 empfahl er seinem Neffen für Haltern. An seiner Begeisterung ließ Christoph keinen Zweifel. Die Suche nach einem geeigneten Standort allerdings gestaltete sich schwierig. Mal intervenierte der Beschenkte, mal der Künstler. Im Gespräch waren der Kirchplatz von St. Marien, der Waggonplatz an der Realschule, der Alte Markt oder der Galen-Park. Übrig blieb der Vorgarten der alten Pastorat seitlich der Sixtus-Kirche. Nicht ganz unpassend: Immerhin hat Christoph Metzelder als ehemaliger Messdiener eine besondere Beziehung zu dieser Gemeinde. Außerdem sieht Dietrich Klinge „Gordian“ als christliches Symbol: Der Mensch erhebt sich selbstverliebt über Gott. Der Künstler und Familie Metzelder laden zur Ortsbesichtigung ein. An „Gordian“ kann sich der Kunstverstand reiben – wie einst an Varus.