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Das rote Pferd galoppierte

HULLERN Beim Karneval der kfd St. Andreas Hullern galoppierte das rote Pferd in den Saal des Alten Gasthauses Kuhlmann. Doch nciht nur das. Es hatte sich eine illustre Runde eingefunden.

von Von Daniel Maiß

, 30.01.2008
Das rote Pferd galoppierte

Maria Klemper beklagte sich: Wie ich es mache, es ist immer verkehrt.

Ein rosa Schweinchen, ganz viele Cowboys, ein Bauer auf der Suche nach einer Frau und – das rote Pferd. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein: Die kfd St. Andreas hatte zum Karneval eingeladen und wie in jedem Jahr platzte die Gaststätte aus allen Nähten. Erst einmal wurde sich bei Kaffee und Kuchen gestärkt, dann ging es auch schon in die Vollen.

Zunächst wurden besondere Gäste begrüßt, das Kinderprinzenpaar Jonas und Anna-Lena machte seine Aufwartung und wurde dafür von kfd-Teamleiterin Evelyn Stüer mit einem Schoko-Orden belohnt. Im Anschluss marschierte die komplette Theatergruppe im Putzfrauen-Outfit zu „Das bisschen Haushalt“ ein, machte kurz alles ein wenig sauber, um sich Sekunden später die Kittel vom Leib zu reißen. Der Bass setzte ein und das „Rote Pferd“ galoppierte über die Bühne. Zum K arnevals-Knaller überhaupt hatten die Frauen eine Choreographie einstudiert: Spätestens als ein Holzpferd in passender Farbe dazu geholt wurde, war auch das „jecke“ Volk im Zuschauer-Raum infiziert. Es wurde mitgesungen und -getanzt.

 Tramps aus der Pfalz

Die Tramps aus der Pfalz – Petra Siemann und Bettina Krimpmann – sorgten kurze Zeit später dafür, dass die Stimmbänder der Frauen im Saal nicht zur Ruhe kamen. Mit dem Akkordeon stimmten sie ein Lied über den Ortsteil an und alle sangen mit. „Wer braucht die Balearen, auch Hullern ist schön“, hieß es da, den Hullerner Jecken gefiel´s. Maria Kemper klagte anschließend ihr Leid mit der immer wiederkehrenden Textzeile „Wie ich es mache, es ist immer verkehrt“.

Das fand das Publikum allerdings überhaupt nicht und bog sich vor Lachen. Genau so war es auch bei den Auftritten im Anschluss, die gute Stimmung brach nicht ab. Dafür sorgte auch Hansi Vorholt am Mischpult, der einen gelungenen Mix aus Schlagern, Karnevals-Hits und Schunkel-Liedern dabei hatte.

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