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Der Oleander überragt alles

Hullern Horst Dorsch hat viel von der Welt gesehen. In Kilometern gemessen heißt das: Er umrundete drei Mal mit dem Rad und zu Fuß die Welt.

01.08.2007

Das sind 120 000 Kilometer. Aber sein Lieblingsplatz liegt direkt vor der Haustür: der Garten seines Reihenhauses in Hullern.

Jeden Tag hält sich der 81-Jährige darin auf, hegt und pflegt seine Rosen, die üppigen Oleanderbüsche, die prallen Hortensien und zurzeit die vor Blüten überquellenden Geranien. Ein Drittel seiner Lebenszeit, so rechnet sich der gebürtige Dattelner aus, verbringt er in seiner grünen Oase. Zum Arbeiten, aber auch zum Entspannen mit seiner Lebensgefährtin. Von der Terrasse aus beobachten sie die Vögel, die sich so gern in dem natürlichen Refugium aufhalten. Teilen die Freude an der roten Rose, die sich in die Tanne windet. Betrachten wohlwollend die Brombeerhecke, die sich mit ihren vielen Früchten an den Gartenzaun stützt. Brombeeren und Weintrauben, die an der Hauswand ranken, wecken den Appetit auf köstliche Gelees.

Der nahezu 600 Quadratmeter große Garten an der Straße "An der Worth" macht viel Arbeit, "aber vor allem Freude", betont Horst Dorsch und führt durch seine Idylle. Vor der Kartoffelblume bleibt er stehen. "15 Jahre ist sie jetzt alt", lässt er sein gärtnerisches Geschick durchblicken. Von Reisen und Ausflügen bringt er manchmal Samen mit und setzt so immer wieder neue Akzente in seinem Blüten-Paradies. Seit 1981 wohnen Horst Dorsch und seine Partnerin jetzt in Hullern. "Wir brauchen keinen Mallorca-Urlaub", beschreibt er seine Vorliebe für diesen Halterner Ortsteil. "Hullern ist einfach nur schön", schwärmt der frühere Polier. Elisabeth Schrief

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