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Dickes Lob für „BackUp“

Schulverweigerer-Projekt soll verlängert werden

Die Arbeiterwohlfahrt beantragt eine Verlängerung für das Schulverweigerungsprojekt. „BackUp“ verlief bisher überaus erfolgreich.

HALTERN

, 13.03.2018
Dickes Lob für „BackUp“

Bürgermeister Bodo Klimpel hatte das „BackUp“-Projekt bereits im Oktober besucht. © Foto: Schrief

Die Stadt möchte das Schulverweigerungsprojekt „BackUp“ gern verlängern. „Denn es gelingt, den harten Kern der Schulverweigerer zu erreichen“, sagte Klaus-Jürgen Miegel (Jugendamt) im Ausschuss Generationen und Soziales am Donnerstagabend. Die Arbeiterwohlfahrt als Träger hat inzwischen einen Antrag auf Verlängerung der Projektförderung und insgesamt der Verstetigung gestellt. Finanziert wird die Arbeit mit Mitteln aus dem Landesjugendförderplan. „Wir rechnen in Kürze mit einem Bescheid“, kündigte Miegel an.

Erich-Kästner-Schule als Stützpunkt

Stützpunkt von „Back Up“ ist seit dem 1. Mai 2017 ein Trakt in der ehemaligen Erich-Kästner-Schule. Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht mehr die Regelschule besuchen, werden sie zunächst in einer Projektklasse aufgefangen und intensiv betreut. Meistens tragen die Schüler viele Probleme mit sich herum, manche sind drogenabhängig, krank oder traumatisiert.

Alle 15 Plätze sind besetzt

Klaus-Jürgen Miegel lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und AWO. Das Projekt sei nicht nur gut angelaufen, sondern alle 15 Plätze seien besetzt, ein Jugendlicher stehe bereits auf der Warteliste. Katharina Schalk als Verantwortliche habe einen sehr guten Draht zu den Schülerinnen und Schülern und habe es schnell geschafft, ein funktionierendes Netzwerk (Schule, Lehrer, Schulsozialarbeiter, soziale Dienste) aufzubauen.

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