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Die Rechte der Frauen im Blick

HALTERN Als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt hat Franziska Steverding-Waterkamp natürlich die Rechte der Frauen im Visier. Am Sonntag bot sie mit vielen Helferinnen einen informativen Nachmittag im Alten Rathaus.

von Von Ellen Adam

, 09.03.2008
Die Rechte der Frauen im Blick

Silke Wiegers und Petra Behrens.

Wer sich über Existenzgründungen, Familienzentren oder persönliches Coaching zur Berufsfindung informieren wollte, fand kompetente Gesprächspartner. Frauen mit Power präsentierten sich, wie etwa Hildegard Beaumart mit ihrer Praxis für Psychologische Beratung und Edelsteintherapie. Dr. Annette Böhm erzielt mit Catering und Kochkursen und ihrem „Römerlein Express“ als Existenzgründerin erste Erfolge.

Tradition seit 1911

Renate Sauerbier nahm derweil die anwesenden Damen und wenigen Herren mit auf eine Reise durch die Historie des Frauentages. Die stellvertretende Bürgermeisterin sprach über die Tradition des 8. März und der proletarischen Frauenkämpfe. In vielen europäischen Ländern wurde der Frauentag erstmals 1911 begangen. „Starke Frauen verändern die Welt“ – unter diesem Motto machte Franziska Steverding-Waterkamp nicht nur darauf aufmerksam, dass Frauen erst seit 100 Jahren wählen dürfen und leider nur an 23. Stelle europaweit unter den Mandatsträgern rangieren. Sie begrüßte vor allem Meta Rentzsch, die über die Einrichtung von heute sieben festen Häusern in Kapstadt berichtete, die über den Verein Khayelitsha entstanden und Kindern und Frauen helfen.

Bilder-Versteigerung

Maria-Luise Koch brachte von ihrer Oktoberreise nach Kapstadt die Idee mit nach Haltern, Gemälde zugunsten des Vereins zu versteigern. 14 an der Zahl sind im Alten Rathaus ausgestellt. Ab heute liegen Gebotslisten aus. Die spendablen Künstlerinnen sind mit weiteren künstlerischen Arbeiten vertreten. Musikalisch wurden die Gäste des Frauentages abwechslungsreich verköstigt. Barbara Bücker (von den Bücker Sisters) und ihre Schwester Antje Schröder sprangen für den erkrankten Ludwig Licht ein und präsentierten Nachdenkliches und Melancholisches. Silke Wiegers und Petra Behrens von der Musikschule Preludio glänzten mit Gassenhauern der 40-er Jahre und „Vocal Blue" beschloss mit Gospeln den Nachmittag.

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