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Ein halbes Jahr vor Weihnachten werden die Tannen in der Haard vorbereitet

Christbäume

In genau sechs Monaten ist Weihnachten. Damit die Christbäume in einem halben Jahr soweit sind, dass die Halterner sie selbst fällen können, ist der RVR bereits jetzt aktiv.

FLAESHEIM

, 24.06.2018
Ein halbes Jahr vor Weihnachten werden die Tannen in der Haard vorbereitet

Im Dezember können Familien in der Haard ihre eigenen Weihnachtsbäume fällen. © Bludau

Aber wer denkt schon mitten im Sommer an die Festtage? Es gibt Menschen, die das tun. Denn wenn sie im Herbst Weihnachtsbäume verkaufen wollen, müssen sie jetzt tätig werden. Auch in Haltern. „Der Sommer ist in der Tat die Zeit, in der man dafür sorgen muss, dass zukünftige Weihnachtsbäume weiterhin genug Platz haben und Luft und Licht bekommen“, sagt Regionalverband-Ruhr-Förster (RVR) Kersten Blaschczok vom Forsthof Haard. Allerdings wird in der Haard und der Hohen Mark keine intensive Anpflanzung von Weihnachtsbäumen betrieben wie etwa im Sauerland, wo zum Teil auch unter Einsatz von Chemikalien für tadellos gewachsene Bäume gesorgt wird.

Zwei Flächen in der Haard

In der Haard gibt es lediglich Flächen von insgesamt rund zwei Hektar Größe, auf denen auch Weihnachtsbäume wachsen, die verkauft werden. Das geschieht aber meist in Aktionen zum Selberschlagen, zu denen die RVR-Förster einladen. „Damit wollen wir im kleinen Rahmen auch einen regionalen Markt bedienen“, sagt Blaschzok. „Das ist aber nicht mit dem kommerziellen Weihnachtsbaumanbau in großem Stil vergleichbar.“ Die Flächen werden ausschließlich extensiv bewirtschaftet, Farne, Wildkräuter werden gerade im Sommer gemäht, um die Bäume freizuhalten.

Bäume werden gegen Wildverbiss geschützt

„Gegebenenfalls müssen wir die Bäume gegen Wildverbiss schützen,“ so Blaschczok. „Das geschieht durch Zäune oder durch Mittel, die dafür sorgen, dass die frischen Triebe bitter schmecken und deshalb vom Wild verschmäht werden.“

Außerdem bietet der RVR gelegentlich Fichten aus Naturverjüngungen als Weihnachtsbäume an. „Es gibt zusätzlich kleine Flächen mit Nordmanntannen“, so Kersten Blaschczok. Dass die Bäume geschlagen und verkauft werden, ist die Ausnahme. Ob es in diesem Jahr überhaupt eine Aktion zum Weihnachtsbaumverkauf oder zum Selberschlagen der Bäume geben wird, steht noch nicht fest. „Der Weihnachtsbaumverkauf ist für uns lediglich ein kleiner Nebenaspekt unserer Arbeit“, so Blaschczok.

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