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Elisabeth Apelt „verkleinert“ ihr Tryptichon Ruhrkultur

Kunst im Postkarten-Format

HALTERN Elisabeth Apelts Tryptichon „Ruhrkultur“ in Öl, das im Original 140 x 140 Zentimeter bzw. 140 x 50 groß ist, lässt die Künstlerin nun als Postkarte drucken. Und auch in diesem Format entfaltet das Werk eine ungeheure Anziehungskraft.

von Von Elisabeth Schrief

, 28.04.2010
Elisabeth Apelt „verkleinert“ ihr Tryptichon Ruhrkultur

Ruhrkultur - dieses dreiteilige Bild in Öl ließ Elisabeth Apelt als Postkarte drucken. Diese ist in der Buchhandlung Kortenkamp erhältlich.

Fördertürme, Maschinenhalle, Frachtschiffe – für Elisabeth Apelt sind diese Zeugen industrieller Vergangenheit des Reviers Energieträger ihrer Kunst.Als Architektin und frühere Planungsingenieurin im Kraftwerksbau in Gelsenkirchen hat die Halternerin eine besondere Affinität zum Ruhrgebiet. Ausdruck findet diese Zuneigung in einem Tryptichon in Öl, das sie nun als Postkarte drucken ließ.

„Ruhrkultur“, im Original 140 x 140 Zentimeter bzw. 140 x 50 groß, entfaltet auch noch im Postkarten-Format eine ungeheure Anziehungskraft. Industriekulisse, Malakowturm in Sundern, Bergbaumuseum Bochum, Fernsehturm und Brücke in Düsseldorf, Kräne und Frachtschiff, Maschinenhalle Zeche Zweckel in Gladbeck, Schiffshebewerk und Malakowturm Prosper II in Bottrop bilden in der Mitte als Symbiose den Mythos von Kohle und Stahl, von harter Arbeit und Solidarität ab. Die beiden seitlichen Bilder zeigen Motive, die den Alltag der Menschen aus der Region prägen: eine typische Trinkhalle und ein Zechenhaus. „Ruhrkultur“ ist Elisabeth Apelts Beitrag zum Kulturhauptstadt-Jahr 2010.

Es ist nicht nur die einzigartige urbane Kulturlandschaft, die Metropole Ruhr, die ihre Faszination auf Elisabeth Apelt ausübt. Die Künstlerin bewegt sich weiter – in ihrer Kunst und in ihrem Radius. Am 7./8. und 9. Mai zeigt sie ihre Bilder auf der 18. Huntenkunst-Ausstellung in Doetinchem/Niederlande. 160 bildende Künstler aus aller Welt nehmen teil. Eine Jury wählte die Beteiligten nach der Qualität ihrer Arbeiten aus. Huntenkunst ist eine wichtige Veranstaltung, weil sie Begegnung mit Kunst und Künstlern auf besondere Weise ermöglicht. Elisabeth Apelt (50) besucht regelmäßig die Mal-Akademie artur in Recklinghausen und arbeitet seit 2005 im Künstlerhof Lavesum. In der Zeit zwischen 1994 und 1997 lebte sie drei Jahre in Tripolis/Libyen. Dort wurde sie von einem iranischen Kunstprofessor in Freihandzeichnen unterrichtet. In ihren Bildern begegnen sich Malerei und Architektur in aufleuchtendem Licht.