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Extrabreit spielt im September beim Dorstival

Kultband kommt

DORSTEN Einen echten Kracher konnte Dorstival-Organisator Christian Joswig gestern verkünden: „Extrabreit“, die Kultband der Neuen Deutschen Welle, wird beim Dorstival am Samstag, 11. September, spielen. <b>[Mit Video]</b>

von Von Berthold Fehmer

, 15.04.2010
Extrabreit spielt im September beim Dorstival

Extrabreit spielen im September beim Dorstival. Bekannt wurde die Band durch Hits wie »Hurra, Hurra, die Schule brennt« und »Flieger, grüß mir die Sonne«.

Damit hat Joswig bei der zweiten Auflage des Festivals auf der Hürfeld-Halde seine Ankündigung wahr gemacht, „noch eine Schüppe draufzulegen.“ Bekannt wurde „Extrabreit“ Anfang der 80er Jahre mit Hits wie „Hurra, hurra, die Schule brennt“ oder „Flieger, grüß mir die Sonne“. In den 90er konnten die Musiker gemeinsam mit Hildegard Knef und „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ an die Erfolge anknüpfen.

Während „Extrabreit“ eine breite Altersschicht anspricht, ist „Rantanplan“, die Hauptband am Freitagabend des zweitägigen Festivals eher ein Szene-Tipp: Ska-Punk mit deutschen Texten und einem gesunden Schuss Zynismus. Benannt hat sich die Band übrigens nach dem Hund, „der dümmer ist als sein eigener Schatten“ von Comic-Figur Lucky Luke. „Drop out Luke“ und „Press to Meco“, zwei Bands aus der Partnerstadt Crawley, sind bereits für das Dorstival verpflichtet worden. Ansonsten können sich ab jetzt wieder Bands bis zum 31. Mai anmelden. Dann wird eine Jury darüber entscheiden, welche Gruppen beim Festival in der Local-Heroes-Woche spielen dürfen. „Wir werden natürlich vor allem Bands aus der Region berücksichtigen“, sagt Joswig. Bereits jetzt haben sich mehr als 150 Bands beworben, eine sogar aus Neuseeland.

Unterstützung bei der Organisation des Dorstivals erhält Christian Joswig vom Arbeitskreis Jugend e.V. sowie Sponsoren, die nach dem gelungenem „Testlauf“ 2009 schnell bereit waren, sich zu engagieren: Die Sparkasse Vest, der Poco-Einrichtungsmarkt und der Hagebaumarkt Sender unterstützen das Festival auf der Hürfeld-Halde finanziell. Das bereits ausgearbeitete Sicherheitskonzept für die Hürfeld-Halde kommt auch in diesem Jahr zum Tragen. THW, Feuerwehr, DRK und Polizei wollen dafür sorgen, dass das Festival in ähnlich geordneten Bahnen abläuft wie beim letzten Mal. Anders als im Vorjahr werden nicht zwei Show-Trucks aufgestellt, sondern eine große Bühne.

Um die Umbaupausen bei insgesamt 21 Bands an zwei Tagen klein zu halten, habe man sich ein rotierendes System ausgedacht, so Joswig: „Vorne wird gespielt, hinten aufgebaut. Und dann einfach gedreht.“ Bei den Eintrittspreisen bleibe man schülerfreundlich: Zehn Euro kostet ein Zwei-Tages-Ticket. Aufgrund unterschiedlicher Zielgruppen werde das Festival den gleichzeitig stattfindenden Veranstaltungen auf dem Marktplatz keine Konkurrenz machen, glaubt Lütkenhorst. Zur Bedeutung des Dorstivals sagt er: „Das wird das Topereignis im Ruhrgebiet an diesem Wochenende. Wenn das Wetter mitspielt.“