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HaLeLe statt Erziehungscamp

HALTERN Erziehungs-Camps waren in den vergangenen Wochen in aller Munde. Die Erich-Kästner-Schule (EKS) setzt seit dem vergangenen September ein Projekt entgegen, und das trägt einen lustigen Namen: HaLeLe.

von Von Daniel Maiß

, 15.01.2008
HaLeLe statt Erziehungscamp

Julia Oppermann (l.) leitet die Koch-AG. Hier zaubern die Jugendlichen des HaLeLe am Nachmittag diverse Leckereien.

Hinter der Abkürzung verbirgt sich das „Haus des Lebens und Lernens“. Hier bietet die EKS in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Haltern und der Caritas als Träger besondere Angebote für Kinder und Jugendliche mit einem intensiven schulischen und pädagogischen Förderbedarf. Auf freiwilliger Basis verbringen seit dem 1. September zwölf Schülerinnen und Schüler der EKS die Zeit nach dem Unterricht im HaLeLe. In unterschiedlichen Räumen der EKS werden diverse AGs durchgeführt. Die 13- bis 15-jährigen Jugendlichen können kochen, Schach spielen, aber auch mal einfach nur entspannen. Die Angebote werden von Sozialpädagogen begleitet. Diese helfen dann auch bei den Hausaufgaben. Wie genau es im HaLeLe zugeht, davon wird sich auch NRW-Schulministerin Barbara Sommer überzeugen, sie besucht am 29. Januar das EKS.

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