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Haltern bekommt keine Notfallpraxis

Trotz Proteste

HALTERN Protest hin oder her: Haltern bekommt keine Notfallpraxis. Diese Entscheidung traf gestern der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Dortmund.

von Von Elisabeth Schrief

, 26.04.2010

Gladbeck und Castrop-Rauxel hingegen erhielten doch noch den Zuschlag, so dass die KV den reformierten Notdienst ab Februar 2011 mit 65 statt geplanter 50 Notfallpraxen startet. Den Halterner Patienten, so die Begründung, seien die Wege nach Marl, Dülmen oder Lüdinghausen zuzumuten. Allerdings sei die Entscheidung nicht in Stein gemeißelt. Die KV verwies auf die Evalutionsphase Ende des nächsten Jahres.

Dr. Dirk Heufers, Pressesprecher des Ärztenetzes, hat überhaupt kein Verständnis für diesen Beschluss. „Es ist recht unverfroren zu sagen, die Situation für die Halterner Patienten verbessere sich durch die Reform. Sie verschlechtert sich. Aber wir Ärzte sind machtlos.“ Die KV als Körperschaft des öffentlichen Rechtes werde die Halterner Mediziner zwingen, Teil des neuen Systems zu werden. „Ich verstehe nicht, wie man gut funktionierende Strukturen zerschlagen kann.“