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Jiddische Lieder in der Kirche

14.10.2007

Haltern Aaron Eckstaedt gastiert am 9. November in der Erlöserkirche. Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht von 1938 laden Stadt Haltern und die Evangelische Kirchengemeinde (Kunst und Kirche) zum Konzert ein. Beginn ist um 20 Uhr (nach dem ökumenischen Friedensgebet).

Aaron Eckstaedt (Foto) singt jiddische Lieder und spielt virtuos Klezmermusik auf dem Akkordeon. Auf jiddisch erzählt er Geschichten und Anekdoten aus der alten Welt und plaudert mit jüdischem Witz über das Leben und die Liebe, Tradition und Religion. Fremd klingt das Jiddische, aber zugleich seltsam vertraut. So wie die alten Lieder aus Lachen und Weinen, die sich mit dem wehmütigen Klang des Akkordeons mischen.

Der 39-jährige Niederrheiner studierte Musik, Pädagogik und Literatur im Ruhrgebiet und an der Hebräischen Universität Jerusalem. In den letzten Jahren publizierte er Schriften zur Musikpädagogik und zu jüdischer Musik. Er spielt Musette, Tango sowie traditionelle Musik vielerlei Couleur. Er ist mit Werken vom Barock (auch das Akkordeon spielt Bach!) bis zur Avantgarde zu hören; ebenso mit zeitgenössischer Improvisationsmusik und mit Wortprogrammen in deutscher wie jiddischer Sprache.

Auf dem Programm stehen: Frejlech, dem sejdns lid, wu bistu gewen far prohibischn, lebendig un frejlich, rabejnu tam, lomir sich iberbetn, nign /honga, itzik hot schojn chassene gehat, kolomejke I + II / kosotschok, di ssaposhkelech, lach jeruschalajim, schnirele perele, ejnmol ejnmol, eli eli. el

Der Eintritt beträgt 8 Euro, Karten gibt es ab Dienstag (16.): Pfarrbüro der Evangelischen Kirchengemeinde (Reinhard-Freericks-Straße), Stadtagentur, Altes Rathaus.

www.aaroneckstaedt.de

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