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Kein Sand im Getriebe

Quarzwerke luden zum Tag der offenen Tür ein / 3 000 Besucher vor Ort

14.05.2007

Etwa 3 000 Besucher fanden den Weg ins Werk Haltern und machten von den zahlreichen Möglichkeiten, sich rund um die Quarzsandgewinnung und -aufbereitung zu informieren, regen Gebrauch. Mit der Aktion beteiligen sich die Quarzwerke am ?Minerals Day?, den der europäische Dachverband der Hersteller mineralischer Rohstoffe mit Sitz in Brüssel erstmalig ins Leben gerufen hat. Mitarbeiter der Quarzwerke führten Besuchergruppen durch das gesamte Werk und erläuterten die Arbeitsabläufe von der Sandtrennung bis hin zum Verkauf. Auch die Möglichkeit, das Gelände und den Bereich des Tagebaus während einer Busrundfahrt kennen zu lernen, fand regen Anklang. Der gelbe Doppeldeckerbus war stets bis zum letzten Platz gefüllt. Dieter Hölker, Mitarbeiter auf dem Saugbaggerschiff, erläuterte hier den Besuchern anschaulich die einzelnen Vorgänge. So werden in Haltern etwa 8500 Tonnen Sand am Tag gefördert, im letzten Jahr konnten die Quarzwerke auf die stolze Zahl von zwei Millionen Tonnen Sand zurückblicken. ?Das werden wir gleich noch ein wenig mit allen Mitarbeitern feiern?, freut sich Dieter Hölker. 70 Mitarbeiter sind in den Quarzwerken Haltern beschäftigt. Konflikte mit dem Freizeittourismus in Haltern sieht der Mitarbeiter nicht. ?Es ist aber manchmal Wahnsinn, wie leichtsinnig die Leute sind. Sie klettern an den steilen Böschungen herum und schwimmen einfach so drauf los. Das ist nicht etwa aus Schikane verboten, sondern weil es lebensgefährlich ist. Diese Sandböschungen können einstürzen.? Ärgerlich ist auch der Müll, den viele Ausflügler an den Seen zurücklassen. ?Da sieht es manchmal aus wie auf einer Müllhalde.? Die Quarzwerke selbst schreiben Umweltschutz groß. ?Die Gebiete, an denen wir abbauen, müssen wir wieder rekultivieren und Biotope anlegen. Wir betreiben hier keinen Raubbau an der Natur?, betont Holger Gerling. Außer Informationen gab es für die Besucher auch viele Möglichkeiten sich zu unterhalten. Der DLRG gab Einblick in seine Arbeit, ein Zauberer und Dixielandmusik sorgten für gute Stimmung. Kinder konnten sich auf einer aufblasbaren Riesenrutsche vergnügen, sich schminken lassen und ihr Glück als Goldsucher versuchen. Alles in allem: Ein gelungener Tag, der viele das schlechte Wetter und sogar das Fußballderby vergessen ließ. Petra Herrmann

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