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Kinder legen ihr Römer-Diplom ab

Im Römermuseum

HALTERN Wie kleiden sich die alten Römer? Mit welchen Instrumenten haben sie geschrieben? Und wie sahen ihre Lager aus? Diese Fragen stellen sich auch in diesem Jahr wieder, denn Kinder können in den Osterferien ihr Römer-Diplom im Römermuseum ablegen.

von Von Cathrin Erbstößer

, 06.04.2010
Kinder legen ihr Römer-Diplom ab

Anna (10) sieht aus wie ein echter Römer.

Dazu müssen die neun jungen Diplom-Anwärter innerhalb von zwei Stunden sechs Aufgaben erfolgreich lösen und dabei unter Beweis stellen, dass sie sich gut bei den Römern auskennen. Schon im Foyer warten die Kleinen ganz ungeduldig darauf, endlich mit den Aufgaben beginnen zu dürfen und Museumspädagogin Eva Strothenke hat alle Hände voll zu tun. An sechs Stationen erklärt sie, wie die Römer im antiken Rom gelebt, gespielt, gespeist und ausgesehen haben.

Bei ersten Aufgaben lernen die jungen Teilnehmer, wie schwer das Schreiben mit Feder und Tusche ist. So manch einer der Diplom-Anwärter hat die Schwierigkeit unterschätzt wie beispielsweise der achtjährige Daniel: „Ich dachte, dass das Schreiben viel leichter ist. So leicht, wie mit einem Bleistift.“

In den weiteren Prüfungen kleiden sich die Kinder samt Helm, Wollmantel und Marschgepäck wie richtige Legionäre, lernen etwas über römische Brettspiele und fertigen Millefiori-Gläser (1000 Blüten) aus Knetmasse an. Die Kinder stauen, wie schwer die Prüfungen sind. „Ja, so ein Römerleben war ganz schön anstrengend“, bestätigt Eva Strothenke. Wer vier von sechs Prüfungen erfolgreich erledigt, erhält am Schluss ein Römer-Diplom mit seinem Foto als waschechter Römer. Und was hat den Kindern am besten gefallen? Anna (10), Daniel (8) und Dillon (9) sind sich einig: Die Herstellung der Millefiori-Gläser mit Knetmasse.