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Limbo lässt das Bad brodeln

Sythen Zugegeben: Für die sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr herrschte am Freitag fast karibische Hitze. 24 Grad hatte das Wasser im Freibad, angenehm war auch die Nacht.

27.08.2007

Statt Sternen spiegelten sich Strahler in Regenbogenfarben auf der Wasseroberfläche. Das Sythener Freibad bot eine perfekte Kulisse für Bacardi Feeling. Limbo, Feuertanz, Hawaii-Toast und gegrillte Bananen. Wohin das Auge reichte, strahlende Gesichter. Blumenkränze, Palmen, Netze und all das, was Urlaub in der karibischen Region ausmacht: Schnorchel, Schwimmflossen, nackte Haut, Tattoos und Blütenhemden. Allein der Sand fehlte. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Schon am Nachmittag sorgten die Beatles und Robbie Williams für Tanzstimmung. 45 Kinder in 15 Gruppen, unterstützt durch den ATV, unterhielten die Badegäste mit einer Playbackshow. Der Förderverein der St. Joseph-Grundschule organisierte die Darbietung und bot mit den Redakteuren der "Bärenstarken Schülerzeitung" am Abend "bärige" Cocktails an. Jugendfrei hieß die Mixtur "Sex on the Beach" dann "Beach-Popper". Ob grüner oder cooler Bär, die Nachfrage nach den Mixgetränken war groß. Martin Thies, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Sythen, animierte zum Biertrinken: "Für sieben gibt es eine Fliese." Nach dem schlechten Wetter im Sommer hoffte er, durch die karibische Nacht Geld in die Kasse zu bekommen. Rund 600 Gäste waren bereits am frühen Abend da. Während die Kinder das Nachtbaden im Scheinwerferlicht genossen, tanzten die Älteren zu den aktuellen Hits, die Torsten Schmidt und Alexandra von den "Swinging Boys & One" darboten. Zugunsten des Vereins verzichteten sie auf Gage wie auch DJ Dölfi. Mike Kestermann mit seiner fliegenden Disko, der die Party mit Andrea Beck und vielen Freiwilligen vorbereitet hatte, brachte es auf den Punkt: "Es ist unser Freibad. Zwei Minuten auf dem Fahrrad, und schon sind wir da!"

Alle helfen mit

Dass in Sythen in punkto Erhalt des Freibades alle an einem Strang ziehen, war mehr als deutlich zu spüren. Helfer aus der Nachbarschaft und Vereinen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Und als die ersten 1000 Würstchen vom Prickings-Hof verspeist waren, öffnete Bauer Thomas Döpper in der Nacht noch einmal schnell seinen Kühlschrank für Nachschub. Schließlich soll das Bad auch im nächsten Jahr wieder öffnen. Ellen Adam

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