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Markt mit Atmosphäre

Flaesheim Die Sonne lacht, es ist über 20 Grad warm, trotzdem entwickelten die Flaesheimer Vereine und Verbände Ideen für die kalte Jahreszeit. Schließlich will der Adventsmarkt geplant sein.

15.08.2007

Seit 1983 gibt es alle zwei Jahre einen Weihnachtsmarkt vor Stiftskirche und Norberthaus. 24 Jahre nach seiner Etablierung stand er vor dem Aus. "Die Stadt war nicht mehr in der Lage, uns die Holzhütten zur Verfügung zu stellen", erläutert Heinrich Laakmann (Foto), der den Markt mit Pfarrer Hugo Bresser zusammen ins Leben gerufen hatte. Also setzten sich die Vereinsvertreter am vergangenen Sonntag zusammen, um Lösungen zu erarbeiten.

Der Weihnachtsmarkt sollte nicht sterben. Im Gegenteil: Er musste attraktiver werden. Jetzt wird er anders: Der Name wurde verändert. Der "Adventsmarkt" findet am 1. und 2. Dezember statt. Sieben Holzhütten werden von einer Privatfirma ausgeliehen, die Blockhütte der Jugend hinter dem Norberthaus wird ins Konzept integriert. "Bislang haben die Jugendlichen ihre Pommes in Pastors Garage verkauft. Das war nicht toll. Jetzt können sie an ihrer Hütte auch Angebote für Kinder anbieten", erläutert Laakmann. Außerdem wird dort das Zelt der Feuerwehr aufgestellt. Ein offener Feuerkorb und drumherum Strohballen zum Sitzen sollen dem Adventsmarkt Gemütlichkeit und Wärme einhauchen. Überhaupt soll die Atmosphäre heimeliger werden.

Neues Transparent

Ein neues Transparent, befestigt an zwei Fahnenmasten, heißt die Besucher bereits auf dem Stiftsplatz willkommen. "Ein Hubert Koch aus Waltrop hat vor 25 Jahren ein Kinderkarussell gebaut. Ich möchte es gerne von ihm als Blickfang ausleihen", hofft Heinrich Laakmann. Der Weg vom Kirchplatz zur Freifläche hinter dem Norberthaus soll geschmückt und illuminiert werden.

Als weitere Attraktion hat der Vorsitzende des Heimatvereins ein 80-er Jahre Revival geplant: die Besteigung des Kirchturms. In kleinen Gruppen sollen interessierte Besucher auf den Turm geführt werden. Dort werden Mitglieder des Heimatvereins Interessantes über die Glocken und das Uhrwerk erzählen.

Unten will der Verein eine kleine Ausstellung von kirchlichen Gegenständen aufbauen, wie etwa das Messgewand von Äbtissin Anna-Maria von Nagell aus dem Jahr 1701. Pfarrer Gerhard Baumann stellt Ikonen und weitere Dinge für Sammler aus. Eröffnet werden soll der Markt mit einem Trompetensolo. Die Einnahmen aus dem Markt sollen in der Gemeinde bleiben. "Sie sollen einen wesentlichen Beitrag für soziale Notlagen vor Ort sein", betont Heinrich Laakmann, beispielsweise können einige Eltern das Essen in der Grundschule nicht bezahlen. Und die Einnahmen sollen ins Norberthaus fließen - zum Erhalt des Gebäudes als Kommunikationsstätte des Ortsteils. Bianca Glöckner

Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 21. Oktober (nicht wie geplant am 28.10.) um 10 Uhr im Norberthaus statt.

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