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Martin Ahls löst Bruno Pottebaum ab

Fusion

HALTERN Den Weg hin zur Fusion aller Gemeinden im September 2011 gehen Halterns Katholiken mit einem neuen Dechanten an der Seite: Martin Ahls löst Bruno Pottebaum ab. Am Freitag bestätigte Bischof Felix Genn die Wahl.

von Von Elisabeth Schrief

, 16.04.2010

„Das Dekanat ist Pfarrer Bruno Pottebaum zu Dank verpflichtet“, sagt Martin Ahls. 18 Jahre lang habe er als Dechant „den Laden zusammengehalten“, habe Pfarrer in ihr Amt eingeführt, Seelsorgekonferenzen geleitet und letztlich auch Priester beerdigt. Bruno Pottebaum wurde 1992 als jüngster Seelsorger Halterns in das Amt gewählt, nach sechs Jahren erneut nominiert und – obwohl laut Dechantenstatut nur eine einmalige Wiederwahl gestattet ist – nach zwölf Jahren mit Zustimmung des Münsteraner Bischofs für eine dritte Periode ins Amt gehoben.

In Anbetracht der bevorstehenden Fusion sah er nun die Zeit gekommen, seine Aufgabe niederzulegen. „Es ist besser, derjenige wird Dechant, der ab 2011 die große Pfarrei St. Sixtus leitet.“ Und das ist Martin Ahls, Pfarrer von St. Marien und St. Joseph Sythen. Auf der letzten Pastoralkonferenz erhielt Martin Ahls ein einstimmiges Votum, auch die neun Pfarrgemeinderäte stimmten zu. Stellvertretender Dechant ist Pfarrer Berthold Engels von der Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius/St. Lambertus/St. Antonius. Die Amtszeit währt allerdings nur bis zum Vollzug der Fusion am Kreuzerhöhungsfest 2011.

„Auch wenn die Aufgabe als Dechant immer eine Neben-Aufgabe ist, ist es wichtig, dass dieses Amt der Einheit und des Vertrauens existiert und mit einem menschlichen Angesicht gefüllt wird“, benennt Martin Ahls die Bedeutung des Dechanten. Dies sei auch einer der Gründe dafür, dass die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger Bruno Pottebaum vor sechs Jahren für eine dritte Amtszeit wählten. Der personelle Wechsel ist das Signal, mit den Vorbereitungen für den Zusammenschluss der Pfarreien zu beginnen. Einstieg ist die Gründung eines Steuerungsausschusses sowie eine Gemeindebefragung, die derzeit von den Pfarrgemeinderäten vorbereitet wird. Katholiken ab 9 Jahren sollen ihre Meinung sagen – zu Gott und die Welt, Kirche und Gemeinde.