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Mimen sorgen für Wirklichkeit

28.10.2007

Haltern Hilferufe, Wimmern, Schreie von Verletzten, aber auch die Behinderung der Einsatzkräfte durch die in Panik geratenen und unter Schock stehenden Personen - das ist Alltag im Katastropheneinsatz.

Damit eine Übung wie die der DLRG am Wochenende am Stausee wirklich realistisch abläuft, sorgt ein Mimentrupp für die Verletztendarstellung. In Haltern waren dies eigene Leute und Helfer des DRK. Ausgebildet werden sie in speziellen Kursen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der "Realistischen Unfall- und Notfalldarstellung" (RUND). So können die Einsatzkräfte den "Ernstfall am Menschen" proben. Damit es auch wirklich echt aussieht, werden Wunden geschminkt. Die Darsteller müssen schauspielern und behalten ihre Rolle als Verletzte bis zum Ende der Übung. Oft ist das Verhalten der Verletzten für die Einsatzkräfte belastend. Gerade der Umgang mit Menschen in dieser Situation muss trainiert werden, ebenso wie die Erstversorgung. Die gezeigten Verletzungen liegen im Rahmen dessen, was die DLRG-Helfer innerhalb der Sanitätsausbildung A (60 % haben sogar die B-Ausbildung) versorgen können müssen. ela

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