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Müllkippe im Grünen

Haltern Nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" entsorgen Gartenbesitzer hinter der Begrenzungsmauer entlang der Bahntrasse am Hetfeld ihre Grünabfälle. Das stinkt vielen Anwohnern gewaltig.

24.08.2007

Wer einen Blick über die kleine Betonmauer am Rande des Gehwegs zwischen Hetfeld und dem Goldammerweg riskiert, kann die Müllkippe gar nicht übersehen. "Eine riesige Sauerei ist das", macht ein Anwohner seinem Ärger Luft. "Da wollen sich wohl ein paar Schlauberger die Kosten für die Biotonne sparen", murrt sein Nachbar.

Unter den Büschen, die den Bahndammbereich zwischen der Schallschutzwand und der Betonmauer säumen, verrotten herausgerupfte Blumen, Strauchschnitte und Rasenreste vor sich hin. Zwischen dem Biomüll liegt jede Menge Abfall unorganischer Natur wie leere Getränkedosen und Plastikfolien. Durch die Sonneneinstrahlung hatte sich der Abfall an einer Stelle kürzlich von selbst entzündet. Die Feuerwehr musste den Brand bekämpfen. An einem Baum haben die Flammen deutliche Spuren hinterlassen.

"Dem Ordnungsamt war das Problem bisher nicht bekannt", meinte Thomas Gerlach aus der Stadtverwaltung. "Am Montag werden sich Mitarbeiter des Baubetriebshofs von der Situation vor Ort ein Bild machen und dann entscheiden, ob sie den Abfall selbst auf Kosten der Bahn beseitigen oder durch die Bahn entfernen lassen."

Holger Korf aus dem Ordnungsamt warnt davor, Abfälle illegal zu entsorgen. "Eine solche Ordnungswidrigkeit kann den Täter teuer zu stehen kommen." Wer beim Müllabladen im Grünen erwischt wird, dem drohen bis zu 50 000 Euro Bußgeld. wal

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