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Polizeianwärter üben in der Haard

17.10.2007

Flaesheim/ Selm Wo sonst die Vögel zwitschern, quäkten die Sprechfunkgeräte der Polizei so unverständliche Texte wie: "Flüchtiger bewegt sich Richtung ein Uhr!", oder: "Der letzte Gesuchte ist in Gewahrsam!"

Das Landesamt für Aus-, Fortbildung und Personalangelegenheiten, kurz LAFP, aus Selm-Bork hatte unter Leitung von Polizeihauptkommissar Klaus Niestadtkötter eine Hundertschaft Polizeistudenten in die Haard nach Flaesheim gebracht.

Der Revierförster des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR) hatte der Polizei für diesen Ausbildungsteil einen Bereich am Dachsberg zur Verfügung gestellt. Hier, so Klaus Niestadtkötter, "lernen die angehenden Polizeibeamten im vierten Trainingsbaustein vorbereitende Maßnahmen zu Tätigkeiten in der Einsatzhundertschaft. Bei diesen Fachpraktischen Übungen, die zu einem vierwöchigen Lehrgang gehören, gehen wir auch gerne mal ins Gelände."

Gestern standen die Suche nach drei Verdächtigen am Dachsberg und die Durchsuchungen von Häusern und Gebäuden nach Verbrechern auf dem Gelände der Quarzsandwerke unweit der Flaesheimer Straße auf dem Unterrichtsplan. Auch am heutigen Donnerstag wird eine weitere Gruppe der studentischen Hundertschaft der Polizei in der Haard unterwegs sein. Der RVR hat für heute das Terrain in der Umgebung des Feuerwachturms als Übungsfläche genehmigt.

Einsatzleiter Niestadtkötter ist sicher, "dass eine fundierte Ausbildung ohne realitätsnahe Übungen gar nicht möglich ist." St

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