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Schulsozialarbeiter soll Krisen am Schulzentrum lösen

Neue Stelle

HALTERN Nach dem Vorbild der Joseph-Hennewig-Schule soll mit dem neuen Schuljahr 2010/11 auch am Schulzentrum eine Stelle für Schulsozialarbeit eingerichtet werden. Beigeordneter Hans-Josef Böing bestätigte einen entsprechenden Vermerk im städtischen Stellenplanentwurf 2010.

von Von Silvia Wiethoff

, 13.04.2010
Schulsozialarbeiter soll Krisen am Schulzentrum lösen

Der Schulsozialarbeiter soll die Lehrkräfte des Joseph-König-Gymnasiums und der Alexander-Lebenstein-Realschule im sozialpädagogischen Bereich unterstützen.

Die externe Stellenausschreibung werde zurzeit von der Verwaltung vorbereitet. Die Fachkraft soll die Lehrkräfte des Joseph-König-Gymnasiums und der Alexander-Lebenstein-Realschule im sozialpädagogischen Bereich unterstützen. An der Hauptschule habe man mit dieser Lösung positive Erfahrungen gesammelt.   „Dirk Strotkamp macht da einen richtig guten Job“, erklärte Böing, der sich Ähnliches für das Schulzentrum erhofft. Neben der Beratung von Lehrern, Schülern und Eltern in Krisensituationen solle auch die Kooperation der Schulen mit dem Jugendamt und anderen Trägern der Jugendhilfe verbessert werden.

Dies könnten zum Beispiel die Erziehungs- oder auch die Drogenberatung sein. Darüber hinaus ist angedacht, über Projekte die soziale Kompetenz der Schüler zu stärken. An der Hauptschule sind zum Beispiel erfolgreich Angebote aus dem Bereich Theaterpädagogik oder ein Streitschlichterprojekt umgesetzt worden. Schulsozialarbeit könne aber auch Hilfen beim Wechsel von der Schule in den Beruf oder das Studium geben. Nach den Vorstellungen der Stadt soll der Sozialarbeiter Bewerbungstrainings oder Beratungsgespräche initiieren, aber auch für eine engere Kooperation mit Ausbildungsbetrieben und Universitäten sorgen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist geplant, die Fachkraft auch räumlich im Schulzentrum anzusiedeln. Sie stünde beiden Schulen mit ihren insgesamt 2000 Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung.