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Schweiß treibendes Konzert

HALTERN Hardrockig ging es am Freitagabend im Trigon zu. Dressed for Success und Alpinist aus Münster zogen alle Register ihres musikalischen Könnens und brachten das Publikum zum Schwitzen.

von Von Stefan Gewecke

, 28.01.2008

Die Band Alpinist gibt es noch nicht allzu lange. Die vier Musiker taten sich erst vor etwa einem Jahr zusammen. Dafür lieferten sie eine eindrucksvolle Show. Benny Evering am Bass, Florian Heithoff an der Gitarre sowie die Brüder Julian Klein als Sänger und Gitarrist und Hendrik Klein als Schlagzeuger war die erste Band, die die neue Soundanlage des Rockbüros offiziell benutzen durfte.

 Der Stil der Band, Crustcore genannt, war auch wirklich eine Herausforderung an die Leistung der Anlage und an die Gehörgänge des Publikums. Wilde kreischende Gitarrenriffs und härteste Gesangseinlagen, wobei man den Text nicht immer verstand, was wohl auch nicht Sinn der Musik ist, wechselten sich ab mit gefühlvollen melancholischen Passagen.

Songs gingen ins Blut

Die Instrumente sind um fünf Halbtöne tiefer gestimmt, was dem Klang eindrucksvoll wummernde Tiefe verleiht. Wenn der Stil der Band vielleicht nicht jeden Gast im Publikum überzeugte, ist an dem Können der Band nichts auszusetzen. Die Songs gingen ins Blut. Das überwiegend junge Publikum war jedoch hauptsächlich wegen Dressed for Success in das Trigon gepilgert. In gekonnter Manier mit viel Einsatz auf der Bühne brachten sie das Publikum schnell zum Pogen. Michael Bußmann als Sänger, Dennis Driesen und Matthias Etterich an den Gitarren, Marian Göcke am Bass und Nils Kottmann am Schlagzeug beschreiben ihren Stil selber als Punkrock bis Hardcore.

Der volle körperliche Einsatz nicht nur der Band, sondern auch des Publikums ist selbstverständlich. Nur eine kurze Verschnaufpause gönnte die Band sich und dem Publikum durch einige gefühlvolle Songs auf Akustikgitarren. Nach mehreren Zugaben beendete Frontman Michael Bußmann das Konzert erschöpft, aber zufrieden.

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