Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Sie liebt den DJ - wir den Wendler

Sythen Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: "Alles!", brüllen zahlreiche weibliche Fans bei der Frage, was an Schlagerstar Michael Wendler denn so toll sei.

26.08.2007

Der Dinslakener machte seinem Ruf als "König des Pop-Schlagers" bei der "After-Summer-Party" am Samstagabend auf dem Prickings-Hof alle Ehre. Mit seinen Hits "Sie liebt den DJ" oder "Prinzessin" brachte er knapp 2000 Leute im Festzelt zum Toben und sorgte mit anderen Partyhits wie der Hermes House Band oder Chartsbreaker NIC für ausgelassene Stimmung.

"Wir haben hier heute wahrlich die Creme de la Creme der Pop-und Schlagerbranche", schwärmte Moderator Bodo Krohn, der ansonsten als Produzent und Promoter arbeitet und daher nahezu alle Künstler persönlich kennt. Getreu dem Motto "Von unten nach oben" überließ Krohn zu allererst der jungen Nachwuchs-Gruppe "Marinas" die Bühne.

Partystimmung pur

Trotz Anfangsnervosität meisterte das Trio seine Aufgabe souverän und sorgte vor allem für eins: Partystimmung pur. "Schon nach einer Stunde hat das Zelt getobt, so eine Party haben wir hier noch nie erlebt", staunte selbst Prickings-Hof-Chef Thomas Döpper nicht schlecht. Die Menge tanzte, Discofox und Polonäse ließen nicht lange auf sich warten. Sehr zur Freude von Michael Wendler, der als erster großer Star gegen 22 Uhr die Bühne betrat. Vor allen Dingen die weiblichen Fans (alleine zwei Fanclubs von ihm waren angereist) hatte er von Anfang an in der Hand. "Ich habe schon fünf Konzerte von ihm dieses Jahr besucht, er ist immer so publikumsnah", erzählte Ramona Kant, die selbst in einem "Sie liebt den DJ - Wir den Wendler"-T-Shirt abfeierte.

Die Stimmung hatte ihren Höhepunkt erreicht, doch die folgenden Interpreten konnten mit Wendler nicht mithalten. Zwar wurde auch der Auftritt der Hermes House Band begeistert gefeiert, doch nach fast acht Stunden Partymarathon wurden selbst die größten Schlagerkönige mal müde. Als NIC gegen 1 Uhr von dem "Einen Stern" sang, leerte sich das Zelt so langsam aber sicher. Für viele Feierlustige war der Stern eh schon viel früher aufgegangen. Niklas Schenk

Lesen Sie jetzt