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"Sie spielen unbefangen mit der Zeit"

10.08.2007

Haltern Ulla Höpken Ralph Herrmann Ulla Feldmann, Cornelia Kolve, Marion Krause-Kübber und Elisabeth Apelt begleiten die Ausstellung "Luxus und Dekadenz" mit einer Bilderausstellung im Alten Rathaus. "Domus Aurea" (= Das goldene Haus des Nero) wählten sie als Titel ihrer 46 Werke. Professionelle Unterstützung fanden sie bei den Künstlern und . Wir sprachen mit beiden über das Projekt.

Was hat Sie bewogen, als Mentoren die Malerinnen zu unterstützen und zu begleiten?

Ulla Höpken, Ralph Herrmann: Seit Jahren bilden wir in unseren Seminaren und Malakademien begabte Menschen aus, um sie in ihrer Kunst weiter zu bringen. 2006 bewarben sich die vier Halterner Malerinnen bei uns und waren Teilnehmer der Sommerakademie 2006. Das nun zur Ausstellung anstehende Thema "Römische Zeiten im Wohlstand" befand sich damals in der Planung und Vorbereitung und wurde von uns unterstützt. Wir haben nun gemeinsam mit den vier Malerinnen die Unterschiedlichkeit der Thematik, ihrer persönlichen Fähigkeiten und ihrer künstlerischen Persönlichkeiten diskutiert. Durch viele Recherchen und Stoffsammlungen wurden die Voraussetzungen für die 46 Bilder geschaffen, die ab dem 17. August im Alten Rathaus zu sehen sind.

Wie bewerten Sie die unterschiedlichen Interpretationen der Künstlerinnen?

Höpken/Herrmann: Jede der Vier hat einen anderen Ansatz zum Thema, aber allen ist etwas gemeinsam: Sie spielen frei und unbefangen mit der Zeit, der Kulturgeschichte und den Orten. In den 46 entstandenen Bildern trifft man auf die Spuren, die die römische Kultur durch die Zeitalter hinweg hinterlassen hat.

Was bedeutet für Sie Luxus?

Höpken/Herrmann: Luxus ist für uns ein unterschiedlich interpretierbarer Begriff. Luxus ist von dem Wort Licht abgeleitet und bedeutet im Licht stehen (Aufmerksamkeit), in früheren Zeiten "Vornehmheit". Durch die aufkommende Langeweile und den Überdruss kann Luxus durchaus zu kreativen Anstrengungen führen.

Fragen: Elisabeth Schrief

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