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Von der Eckkneipe bis zur Dorfschule

14.10.2007

Haltern "Ob eine alte Eckkneipe, der Verlust eines lieben Menschen oder einfach die eigene Kindheit - Heimat kann man ganz unterschiedlich auffassen", erläutert Klaus U. Kasperszak.

Zusammen mit sechs anderen Fotografen eröffnete er am Freitag die Kunstausstellung "Heimat123". Nach dem großen Erfolg im Vorjahr, findet die Ausstellung auf Initiative der Halternerin Maria Heinz in diesem Jahr im Alten Rathaus statt.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Kelders zeigte sich begeistert von der Idee der Künstler: "Heimat ist ein komplexer Begriff, den man sehr subjektiv wahrnimmt. Von der Vergangenheit bis in die Gegenwart entstanden stets neue Interpretationen, von denen man wunderbar einige in einer Ausstellung darstellen kann".

Kreative und vielseitige Auffassungen von "Heimat" zeichnen die Ausstellung aus. So stellt beispielsweise Martina Nehls-Sahabandu in ihrer Fotostrecke "angekommen" Immigranten dar, die eine neue Heimat gefunden haben. Klaus U. Kasperszak hingegen fotografierte ausschließlich in schwarz-weiß und dokumentierte jahrelang den Zerfall und Abriss eines kleinen Dorfes. Die detailgetreuen Fotografien zeigen, wie viel Zeit und Arbeit die Künstler in ihre Werke steckten.

Der Ursprung

Ihren Ursprung findet die Ausstellung in einer kleinen Bochumer Dorfschule. "Martina Nehls-Sahabandu lebt und arbeitet dort. Die Schule hat die Hausnummer 123 und soll abgerissen werden, dadurch entstand der Titel", erklärt Kasperszak. Die Ausstellung beteiligt sich in diesem Jahr an der Aktion "kunstraum Vest", bei der in zwölf Städten im Kreis Galerien und Ateliers geöffnet werden, am kommenden Wochenende auch in Haltern nik

Ausstellung bis 5. November; Samstag: 13 bis 19 Uhr, Sonntag: 12 bis 18 Uhr.

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