Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Vorurteile hätten fast zur Schließung der Schule geführt

19.08.2007

Haltern "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Mit diesen Worten eröffnete Ursula Kelders, stellvertretende Bürgermeisterin, die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Fördergemeinschaft der Erich-Kästner-Schule.

Die wichtigsten Errungenschaften in den letzten drei Jahrzehnten waren für die zurzeit 77 Mitglieder des Fördervereins die Neu- und Umgestaltung von Schulhof und Aula sowie die zweimal wöchentliche Betreuung der Schulcafeteria. "Aber es sind auch die vielen Kleinigkeiten, die die Gemeinschaft leistet und die bedeutend sind für das alltägliche Miteinander", betonte Schulleiterin Vivi Klapheck. Auch Maria Stüer, Vorsitzende der Fördergemeinschaft, lobte die bisherige Arbeit sehr, wünschte sich aber mehr aktive Mitglieder. "So könnten noch mehr Lücken in der Förderung schulischer Belange geschlossen werden." Aber es gab auch beschwerliche Zeiten in der Vergangenheit, erinnerten sich Sibylle Pogatzki-Dreckmann und Eugen Holkamp, Mitglieder der ersten Stunde und auch heute noch Vorstandsmitglieder. "Damals mangelte es an Akzeptanz in der Bevölkerung", erläuterte Pogatzki-Dreckmann. Denn viele Menschen hätten Vorurteile gegenüber lern- und sprachbehinderten wie auch verhaltensgestörten Kindern gezeigt. Dies hatte damals sinkende Schülerzahlen zur Folge, so dass die Schule fast geschlossen worden wäre. Dies konnte aber unter anderem durch eine Demo beim damaligen Regierungspräsidenten verhindert werden.

Die Feierlichkeiten am Samstag mit einem abwechslungsreichen Programm und guter Stimmung zeigten, dass alle Beteiligten "trotz der leicht versteckten Lage der Schule", so Markus Elter, Pressesprecher der Schule, positiv in die Zukunft blicken. kk

Lesen Sie jetzt