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Waldbrandgefahr in der Haard und Hohen Mark

Feuer

HALTERN „Wir haben die Brandstufe vier erreicht, seit letztem Freitag sind die drei Wachtürme in der Haard besetzt“, Kersten Blaschczok, RVR-Förster, und seine Kollegen sind jetzt besonders wachsam, es herrscht Waldbrandgefahr. Seit über zwei Wochen ist kein nennenswerter Niederschlag gefallen.

von Von Rüdiger Eggert

, 20.04.2010
Waldbrandgefahr in der Haard und Hohen Mark

Die Waldbrandgefahr in den Wäldern steigt.

„Wir rufen die Bürger zur besonderen Vorsicht auf und erinnern an das Rauchverbot, das vom 1. März bis zum 31. Oktober im Wald gilt“, mahnt der Förster. Eine weggeworfene Zigarette kann nach Aussage der Forstleute eine Katastrophe auslösen.

„Im Bereich Haltern ist es vor allen der vertrocknete Adlerfarn und das Gras aus dem Vorjahr, das sich besonders leicht entzünden kann“, berichtet Blaschczok. Dass es im Moment besonders trocken ist, sieht man an den Staubwolken beim Gehen und dem Rascheln der trockenen Blätter: „Wir können uns kaum noch an das Wild heranpirschen.“ Nicht ungewöhnlich ist für die Forstleute die Brandstufe vier. „Wir haben die meisten Brände im Frühjahr und im Sommer“, so die Erfahrung von Blaschczok. Im Frühjahr geht die Gefahr von abgestorbenen Pflanzen aus dem Vorjahr aus, im Hochsommer ist große Hitze die Brandursache.

Ab Mittwoch ist die Brandstufe vier erreicht, denkbar ist bei weiter anhaltender Trockenheit die Brandstufe fünf. „Theoretisch kann dann von der Unteren Landschaftsbehörde der Wald gesperrt werden. Zusätzlich werden die Waldgebiete aus der Luft beobachtet“, so Blaschczok. Größere Waldbrände hat es in Haltern in den letzten Jahren nicht gegeben: „Toi, toi, toi – wir hatten in den letzten Jahren einige kleine Waldbrände, aber die Katastrophe ist ausgeblieben. In unserer Nachbarschaft hatten wir allerdings schon den ersten Waldbrand. Vor zwei Wochen hat es in Oer-Erkenschwick gebrannt.“