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Halterner empfehlen ihre Lieblingsbücher

Fünf Tipps zum Welttag des Buches

Ob Krimi oder historischer Roman, Thriller oder Liebesgeschichte, die Auswahl an interessanten Büchern ist groß. Weil es so schwierig ist, sich für eins zu entscheiden, haben uns fünf ganz verschiedene Menschen passend zum „Welttag des Buches“ am Montag ihre Lese-Empfehlungen gegeben.

HALTERN

von Hannah Folger

, 23.04.2018
Halterner empfehlen ihre Lieblingsbücher

Zum Welttag des Buches stellen wir fünf Empfehlungen vor. © picture alliance / dpa

Hella Burmeister liest so viel, dass sie sich kaum noch an die letzten Titel erinnern kann. Momentan liest sie das Buch „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Es befasst sich mit der Geschichte eines Dorfes im Westerwald, in dem eine Frau namens Selma lebt, die den Tod im Traum voraussehen kann. Im Laufe des Buches erfährt man, wie sich die Bewohner des Dorfes verhalten, sobald wieder ein Tod vorausgesagt wurde. Inmitten dessen erzählt Mariana Leky eine Liebesgeschichte und beschreibt, wie in dem Dorf alles zusammenhängt.

Die Lieblingsbücher von Dr. Maria Haben sind Krimis. Obwohl sie sich nicht in das Genre einordnen lassen, haben kürzlich „Die Geschichte des frühen Christentums“ von Friedhelm Winkelmann und „Vaterland“ von Robert Harris ihre Aufmerksamkeit beansprucht. Das Werk von Winkelmann wird als wichtige Schrift für ein weiteres Verständnis der Kirchengeschichte verstanden. In dem Thriller Vaterland geht es darum, dass Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat. Ein Kriminalpolizist befolgt in diesem Staat zunächst alle Anweisungen der Machthaber, beginnt aber zu zweifeln.

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Michael Ritterbachs Lieblingsautorin ist Rita Falk. Ihre Reihe rund um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer gefällt ihm am besten, weil er sie als besonders spannend und humorvoll empfindet. Die Serie mit den Titeln bayrischer Speisen (u.a. Dampfnudelblues, Sauerkrautkoma) hat mittlerweile neun Teile, von denen schon einige verfilmt worden sind. Den Start der Reihe bildet das Werk „Winterkartoffelknödel“, in dem Franz Eberhofer in dem Dorf Niederkaltenkirchen ermittelt. Denn dort sterben die Mitglieder einer Familie unter mysteriösen Umständen. Zufällig soll das Haus der Familie durch eine Tankstelle ersetzt werden.

Andrea Bredeek liest am liebsten richtige „Frauenbücher.“ Momentan widmet sie ihre Aufmerksamkeit dem Roman „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs. Die Handlung des Romans findet im frühen 20. Jahrhundert statt und es geht um die Magd Marie, die Arbeit bei einer wohlhabenden Familie findet. Der Sohn und Erbe des Familienbesitzes wirft schnell ein Auge auf sie. Bücher, die von Geschichte handeln, gehören zu Andrea Bredeeks liebsten. Das Mittelalter oder den Ersten Weltkrieg findet sie besonders interessant. Außerdem zählt der walisische Autor Ken Follett zu ihren Lieblingsautoren. Viele seiner Bücher wurden schon verfilmt und waren im Kino zu sehen. Sein neuestes Werk heißt „Das Fundament der Ewigkeit.“

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Der Vorsitzende der Freunde der Stadtbücherei, Ulrich Brack, beschäftigt sich vorzugsweise mit historischen Romanen. „Ein gutes Buch ist etwas Wunderbares“, so Ulrich Brack. Ihn fesselt an Büchern am meisten, wenn sie sich mit den Lebensumständen von Menschen in verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen befassen. Mit Vorliebe widmet er sich dabei beispielsweise dem aus Indien stammenden Autor Amitav Ghosh, der in seinen Romanen meist ehemalige britische Kolonien beschreibt. Sein Tipp unter den deutschen Romanen ist „Der Überläufer“ von Siegfried Lenz. Das über 65 Jahre unveröffentlichte Werk beschäftigt sich mit den Erfahrungen eines jungen Soldaten im Zweiten Weltkrieg und seinem wachsenden Zweifel an dem, was ihm befohlen wird. „Ein sehr überzeugendes Anti-Kriegsbuch“, sagt Brack.