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Wetter ist keine Ausrede

FLAESHEIM "Der Regen kann uns nicht erschüttern. Wir wandern bei jedem Wetter."

21.10.2007

Edith Gertenbach aus Unna war nicht die Einzige, die es so sah. Ihre Meinung teilten am Sonntag noch 759 weitere Teilnehmer beim 10. Flaesheimer Volkswandertag.

Die Sporthalle war bereits am frühen Morgen gut gefüllt. Die meisten Wanderer wollten noch vor ihrem Marsch durch die Halterner Landschaft frühstücken.

Auch Klaus Uherer aus Castrop-Rauxel saß noch beim Frühstück. Doch er freute sich schon auf die 10 Kilometer, die vor ihm lagen, auf "Land und Leute" und die "schöne Halterner Gegend". Er war bereits zum zehnten Mal in Flaesheim.

20 Kilometer

Gerade diesen Dauerwanderern wollten die Veranstalter mal etwas Neues bieten. Darum führte die 20 Kilometer Strecke zum ersten Mal um den Stausee herum. In den Vorjahren wurden die Wanderfreunde meist durch die Haard geschickt.

Die 10 Kilometer-Strecke verlief durch die Westruper Heide bis zum Seehof und zurück, während die 5 Kilometer Strecke vom Sportplatz bis zur Kanalschleuse, am Kanal entlang und um Flaesheim herum führte. "Wir haben viel positives Feedback zu diesen Strecken bekommen", zeigte sich Mitorganisator Norbert Schulte-Althoff zufrieden.

Eckard Meier aus Leverkusen fand die Strecke "schön". Seit Jahren ist er unterwegs, um seine Kilometerzahl in seinem Wertungsheft des Deutschen Volkssportverbandes erhöhen zu können. Auf stolze 6400 Kilometer hat er es schon gebracht.

Auch die Flaesheimer ließen sich dieses Ereignis in ihrem Dorf nicht entgehen. So wanderte etwa Dieter Schmitz die kompletten 20 Kilometer. "Ich mache das, um fit zu werden." In der letzten Zeit habe er viel zu wenig Zeit gehabt, um Laufen gehen zu können.

Auch der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Bodo Klimpel, nutzte die Gelegenheit, um sich auf den Vier-Berge-Lauf im April in St. Veit vorzubereiten. Er meisterte ebenfalls die lange Strecke.

Die Hunde Fly und Maximilian von Wilfried und Bilitta Risse sowie Tanja Herrmann brauchten dagegen kein Training. "Das schaffen die locker!" Benjamin Glöckner

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