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Wohnsituation in der Stadt verbessert sich

Neue Flüchtlinge in Haltern

In Nordrhein-Westfalen sind in den ersten Märztagen 337 Flüchtlinge angekommen, 20 davon werden jetzt Haltern zugewiesen. Die Stadt feilt gerade an noch besseren Unterbringungs-Möglichkeiten.

Haltern

, 12.03.2018
Wohnsituation in der Stadt verbessert sich

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtwerke-Gebäude entsteht eine neue Flüchtlingsunterkunft mit 80 Plätzen. Die ersten 40 werden ab Sommer bezugsfertig sein. © Foto:Elisabeth Schrief

Gegenwärtig leben 670 Flüchtlinge in Haltern, die Zahl ist im Vergleich zu den Vormonaten gesunken. Denn 30 Asylbewerber sind in größere Städte gezogen oder in die Heimat zurückgekehrt. Damit erfüllt die Stadt die Aufnahmequote allerdings nur noch zu 85 statt zu 99 Prozent, wie von der Bezirksregierung Arnsberg als Verteilerstelle vorgegeben.

Neue Unterkunft

Das hat neue Zuweisungen zur Folge. „Es handelt sich vor allem um Geflüchtete aus den Krisen- und Kriegsgebieten Syrien, Afghanistan, Iran und Irak“, sagte Helmut Lampe (Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales) auf Nachfrage.

Bestreben der Stadt ist, die Wohnsituation dieser Menschen weiter zu verbessern. Zurzeit entsteht in der Nachbarschaft zu den Stadtwerken eine Unterkunft mit 80 Plätzen. 40 Zimmer werden nach Einschätzung von Lampe im Sommer fertig sein.

Container auflösen

„Wir wollen diesen Standort nutzen, um zum einen neu zugewiesene Flüchtlinge dort unterzubringen und zum anderen, um die Belegungssituation weiter zu optimieren“, erklärte Helmut Lampe am 8. März im Ausschuss Generationen und Soziales.

Das heißt: weg von den Unterkünften mit gemeinschaftlich genutzten Toiletten und Küchen – wie in den Containern an der Annabergstraße und im alten Gesundheitsamt an der Schmeddingstraße. Für die Zukunft ist außerdem geplant, die Unterbringung von Menschen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind, möglichst auf die Standorte Lorenkamp und Wasserwerkstraße und somit auf wenige Standorte zu konzentrieren. Das erleichtere die Betreuung, so Lampe. Darum zog die Stadt das ehemalige Hotel Jägerhof frei, und verwaltet das ehemalige Briten-Camp seit dem 1. März nur im „Stand-by-Modus“.

Privat wohnen

Wenn die Flüchtlingszahlen nicht wieder überraschend steigen, wird die Stadt im Laufe der Zeit den für fünf Jahre gemieteten Container am Bahnhof aufgeben und auch das Gesundheitsamt wieder leerziehen.

„Grundsätzlich richten wir unsere Arbeit strategisch so aus, die Menschen auf dem freien Wohnungsmarkt zu integrieren“, so Helmut Lampe. Gut 310 von derzeit 670 Flüchtlingen wohnen inzwischen privat. Das gelinge aufgrund des großen Engagements des Asylkreises und des Fachdienstes für Integration und Migration des Caritasverbandes. „Wohnungseigentümer geben uns nahezu ausschließlich positive Rückmeldungen.“

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