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Handball: CTV hielt lange mit

Zehn Minuten lang roch es nach einer Sensation, Anfang der zweiten Halbzeit glaubten einige wieder an die Überraschung, am Ende reichten die Kräfte nicht: Kreisklässler Castroper TV verlor gegen den Landesligisten SV Westerholt standesgemäß mit 20:30 (12:17). Lesen Sie hier alle Hintergründe zum Spiel.

30.01.2008
Handball: CTV hielt lange mit

In der Offensive wusste der CTV im Pokal gegen den Landesligisten SV Westerholt durchaus zu gefallen und traf auch aus dem Rückraum gut. Am Ende reichte jedoch die Kräfte nicht und der CTV schied aus.

In der vierten Runde des Kreis-Wettbewerbs hatte der heimische Vertreter aus der 2.Kreisklasse auf ein ähnliches Pokal-Wunder gehofft wie noch in der dritten Runde. Da hatte die Kochstädt-Sieben den Bezirksligisten DSC Wanne-Eickel noch mit 27:20 aus der WBG-Halle geschossen.

Am Dienstagabend sah es nur bis zur zehnten Minute nach einer Sensation aus. "Da haben wir tatsächlich mit Drei geführt", so Trainer Ralf Kochstädt. In dieser Phase konnte der Landesligist die Fehler der übernervös agierenden Hausherren noch nicht ausnutzen. Im Gegenteil, der CTV machte die Treffer. Bis zur 20. Minute kam Westerholt aber besser ins Spiel und glich aus. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit musste der gastgeber den haushohen Favoriten sogar auf fünf Tore davon ziehen lassen."Ich habe versucht, die Mannschaft in der Kabine zu bestechen"

"Ich habe versucht, die Mannschaft in der Kabine zu bestechen", gab Ralf Kochstädt nachher unumwunden zu. Gemeint war allerdings die eigene Mannschaft. "Ich habe ihnen versprochen, dass sie genau so einen Ghetto-Blaster für die Kabinen-Musik von mir bekommen würden, wie Westerholt ihn dabei hatte, wenn sie das Spiel noch drehen würden."

Kurzfristig schien diese "Bestechung" zu fruchten: Der CTV kam noch einmal auf Drei heran. "Da habe ich gedacht, es kann noch was werden", so Kochstädt. Allerdings war seine Mannschaft danach "stehend k.o. Wir haben die Arme kaum noch hoch gekriegt und Westerholt ist immer wieder mit Tempo auf unser Tor gelaufen. Wir hatten einfach keine Bank zum Wechseln", meinte der Trainer. Denn mit Jan Schimmelmann (krank), Björn Büttner (Studium) und Alexander Kochstädt (Training mit der 2. Damenmannschaft) fielen drei wichtige Feldspieler aus. Quittung war 20:28-Endstand. "Wir haben uns trotzdem gut verkauft", war Kochstädt nicht unzufrieden.So haben sie gespielt:

CTV: Christoph Kube - Frank Bernhardt (1), Tim Jakobi (1), Benedikt Kochstädt (8), Patrick Sarna, Carsten Schaepers (1), Sebastian Schürmann (6), Ansgar Sternemann (3), Thorsten Stiller (2)

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