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Handball: Das Wundenlecken geht weiter

WERNE Die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Werne sind derzeit von der Rolle. Glück haben sie nicht - und Pech scheint ihr stetiger Begleiter. Bei der Regionalliga-Reserve von Teutonia Riemke hat sich das Team von Beate Przybilla unter Wert verkauft. Schon wieder.

von Von Dominik Möller

, 20.01.2008
Handball: Das Wundenlecken geht weiter

Melanie Seidelmann (2) traf dreimal gegen Teutonia Riemke – das Warten auf ein Erfolgserlebnis geht für den TV Werne dennoch weiter.

Verbandsliga 2

Teutonia Riemke II - TV Werne 27:17 (12:7) - Wie schon zum Rückrundenauftakt gegen den ASC 09 Dortmund lief bei den Wernerinnen in Bochum nicht wirklich viel zusammen.

Das Umschalten - weder von Deckung auf Angriff noch umgekehrt - funktionierte nicht. So gar nicht. Einfache Tore: Fehlanzeige. "Und genau die einfachen Tore sind es, die uns in der Endabrechnung dann fehlen", bilanzierte Przybilla.

Von Beginn an tat sich die TV-Sieben gegen die kompakte 6-0-Deckung der Gastgeberinnen schwer. So richtig zum Zuge kamen die Werner Damen nicht. Entweder blieben sie in der Teutonen-Deckung hängen oder verstrickten sich in ungeschickten Aktionen - wie kurz vor der Pause. Statt den Ball zu halten, vertändelten sie ihn und fingen sich mit dem Halbzeitpfiff das 12:7.

Aus der Kabine kamen die Gastgeberinnen mit viel mehr Dampf. Schnell zogen die Bochumerinnen auf 16:8 davon. Die Vorentscheidung. Zwar bewiesen Przybillas Schützlinge Kampfgeist, schafften es aber nicht, auf weniger als fünf Tore Differenz zu verkürzen (12:17, 41.).

Im Angesicht der Niederlage ließ Przybilla schließlich Alles oder Nichts spielen. Es war ein Himmelfahrtskommando, das nicht den gewünschten Erfolg mit sich brachte. Mit Vollgas fuhren die Wernerinnen das Spiel vor die Wand. "Wir haben derzeit nicht unsere beste Phase", so Przybilla. Es fehlt die gewohnte Spritzigkeit - und auch ein wenig die Unbekümmertheit des Aufsteigers. Das Wundenlecken geht weiter...

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