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Handball: Drei Punkte trotz Magerkost - Zwölf Tore zum Sieg

WERNE Die Handballerinnen des TV Werne konnten in einer torarmen Partie ihren Negativtrend stoppen und mit 12:11 (5:7) bei der HSG Schwerte-Westhofen gewinnen.

von Von Henner Henning

, 02.12.2007
Handball: Drei Punkte trotz Magerkost - Zwölf Tore zum Sieg

Kathrin Leder (l.) konnte beim 12:11-Erfolg des TV Werne bei der HSG Schwerte-Westhofen einen Treffer erzielen. Nach zwei Niederlagen in Serie konnte der TVW seinen Negativtrend stoppen.

Die Begegnung zwischen dem Tabellenvorletzten aus Schwerte, der in nun neun Spielen lediglich einen Punkt auf dem Konto hat, und der Mannschaft von Spielertrainerin Beate Przybilla stand auf einem schwachen Niveau. Fehlwürfe und technische Mängel auf beiden Seiten prägten das Geschehen.

Nur fünf Tore gelangen den Handballerinnen aus der Lippestadt, die auf die Grippe erkrankte Britta Jaspert verzichten mussten, im ersten Durchgang. Immer wieder scheiterten sie an der überragenden HSG-Torhüterin Patricia Lemke. "Wir wussten, dass Schwerte eine gute Torfrau hat. Aber wir hatten sechs bis acht hundertprozentige Möglichkeiten, die wir einfach machen mussten", bemängelte Przybilla die offensive Schwächen ihrer Spielerinnen.

Dafür aber stand die TVW-Deckung gut. Erst 25 Minuten nach Wiederanpfiff gelang es Schwerte, ein Feldtor zu erzielen. "Vor der Partie hatten wir unseren Fokus auf die Defensive gelegt, um zu alter Stärke zurück zu finden. Das hat gut geklappt", freute sich die TVW-Spielertrainerin.

Vier schnelle Tore

Dank vier schneller Tore, die allesamt nach Tempogegenstößen abgeschlossen wurden, setzte sich der Werner Verbandsligist ab und sorgte so für eine Vorentscheidung. Knapp wurde es dann aber noch einmal kurz vor Ende der Begegnung als der Gast in doppelter Unterzahl agieren musste und Schwerte auf eine offene Manndeckung umstellte.

"Da wurde es richtig hektisch und sehr nervenaufreibend. Aber Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Das Wie zählt nicht, die beiden Punkte waren enorm wichtig für uns", ist Przybilla trotz der mageren Torausbeute zufrieden.

Beste Werferinnen waren Nina Holtrup, Linda Hillebrand sowie Przybilla mit je drei Toren. Auf Schwerter Seite traf Juliane Lindner mit fünf Treffer am häufigsten.

 

TEAM UND TORE TVW: Strunk, Kim Leder (beide Tor) - Beckmann, Steinhoff, Theisen (1), Seidelmann (1), Harhoff, Leder (1), Hillebrand (3), Dröge, Przybilla (3), Töller, Holtrup (3)

 

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