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Handball-Verbandsliga: Trainer Quass nennt das obere Mittelfeld als Ziel

SCHWERTE Mischa Quass stand vor dem Saisonstart der Schwerter Handballer Rede und Antwort. Michael Dötsch unterhielt sich mit ihm.

31.08.2007

Nächste Woche wird er 27 Jahre jung und geht nun schon in seine vierte Saison als Torwart und Trainer in Personalunion bei der HSG Schwerte-Westhofen.Was die Trainer von der Saison erwarten", heißt es wie jedes Jahr vor einer Saison. Also: Was darf man von der HSG in der Spielzeit 2007/08 erwarten? Quass : Wir wollen ins obere Mittelfeld, so wie letztes Jahr auch. Wobei sich der Blick vielleicht noch ein bisschen mehr nach oben richtet. Wir waren letzte Saison Sechster, ein bisschen mehr darf es da schon sein. Aber man muss sehen, dass wir fünf Neuzugänge dazu bekommen haben und zwei Spieler, die aus der zweiten Mannschaft aufrücken. Das ist schon eine Menge, was wir da zu integrieren haben. Wie sehr sind die Neuen denn schon integriert?Quass : Sehr gut - wie man überhaupt sagen muss, dass die Stimmung in der Mannschaft und der Zusammenhalt wirklich super sind. Da hat sicher auch das Trainingslager in Schweden nochmal einen Schub gegeben. Was ist denn sportlich von den Neuen zu erwarten?Quass: Nico Paukstadt mit seinen 18 Jahren hat sich schon richtig gut entwickelt. Von ihm wird im Rückraum noch einiges zu erwarten sein. Alexandr Denissov und Nils Krefter sind dann neue Gespann auf Linksaußen. Wen beide ihre Leistung abrufen, sind wir auf dieser Position nicht wesentlich schlechter besetzt als zu Zeiten eines Sven Becker. Sebastian Lingstädt ist im Rückraum sehr variabel einsetzbar. Ein sehr wichtiger Spieler mit Spielmacherqualitäten. Und Sven Sieland ist mit 29 unser "Alterspräsident". Am Kreis ist er als kleinerer quirliger Spieler ein ganz anderer Spielertyp als Henrik Ciomber. Das ergänzt sich ganz gut, glaube ich. Ein richtiger "Shooter", der sich hinter einen Freiwurfblock stellt und auch mal ein einfaches Tor wirft, ist im Kader nicht zu finden, oder?Quass : Timm Höntsch wäre so einer gewesen, aber der fällt mit seinem Bänderriss ja leider erstmal aus. Sein Ausfall tut uns schon weh - und für ihn selbst tut es mir besonders leid, zumal er sich ja am Ende der letzten Saison schon den Daumen gebrochen hatte. Das heißt umso mehr, dass das Tempospiel aus der eigenen Abwehr wieder die bevorzugte Spielweise der HSG sein wird?Quass : Sicherlich werden ir wieder viel über Tempo machen. Aber ich bin auch der Meinung, dass wir für den Gegner schwierig auszurechnen sein werden. Ich habe viele Variationsmöglichkeiten und unterschiedliche Spielertypen. Das gibt unserem Spiel ein hohes Maß an Variabilität. Das könnte unser Trumpf für die Saison werden. Zum Abschluss noch die obligatorische Frage nach den Aufstiegsaspiranten. Wer wird das Rennen machen?Quass: Das ist in dieser Saison nicht einfach zu beantworten. Bommern, Lüdenscheid, PSV Recklinghausen und sicher auch den letztjährigen Vizemeister Eiserfeld muss man wohl nennen.

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