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Handballer machen Stefan Raab Konkurrenz

CASTROP-RAUXEL Passt Pade zu Pokern? Wenn man den Handball-Coach des TuS Ickern fragt, dann ja. Er hält sich jedenfalls für besser als Stefan Raab. Wie die Unterstützung der Grün-Weißen Korfballer bei den Adlerandern ankam, wer sich hinter dem Namen Astrid Friedrichs "verbirgt" und was sich sonst noch so auf der Außenbahn des Sportwochenendes abspielte.

von Von Carsten Loos und Jens Lukas

, 03.12.2007

Stephan Pade, Handball-Trainer beim Landesliga-Aufsteiger TuS Ickern, macht TV-Moderator Stefan Raab Konkurrenz. Am Sonntag-Abend saß der Coach nämlich mit seinen alten Weggefährten der HSG Rauxel-Schwerin, Jochem Schämann, Mathias Kotz und Jürgen Woitacha bei einer Runde Poker am Tisch. Ein echtes Poker-Face mochte Pade keinem seiner Freunde ansehen. Eines sei aber sicher. Pade: "Den Raab würden wir hier einnorden!"

 

Ulrich Copar, Trainer der Landesliga-Handballerinnen im Castroper TV, pflegt mit seinen Schützlingen eine "kulinarische Tradition". Wenn für die CTV-Frauen in der Meisterschaft oder im Kreispokal ein Spiel zu später Stunde auf dem Plan steht, gibt Copar auch nach Abpfiff nochmals die gemeinsame Richtung an. Copar: "Nach guten Spielen geht es zum 'großen M'."

Auch Niederlagen mit guter Vorstellung läßt der Trainer gelten. Wie beim 25:26 im Kreispokal beim "Klassenkameraden" PSV Recklinghausen. Auch nach dieser Begegnung steuerten die CTV-Amazonen das Haus des US-Hamburger-Bräters an.

 

Astrid Friedrichs (vormals Ciesielski), Korfballerin beim Regionalligisten HKC Albatros, wird nunmehr auch auf dem sportlichen Sektor nicht mehr unter ihrem Mädchen-Namen geführt. Bei ihrer Einwechselung während der Partie gegen den KV Adler Rauxel vor einer Woche stutzte Hallensprecherin Christel Krüger kurz bei ihrer Ansage.

HKC-Betreuer René Melis verhalf ihr zur richtigen Formulierung. Melis: "Sechs Monate nach ihrer Hochzeit hat das jetzt mit dem neuen Spieler-Pass geklappt; jetzt steht endlich Friedrichs drauf."

 

Christoph Pauly, Tischtennisspieler und Pressewart in Diensten des Landesligisten DJK Roland Rauxel, berichtet nicht nur über die sportlichen Aktivitäten seines Clubs. Im Anschreiben seiner Spielberichte lässt der mehrfache Stadtmeister die Pressevertreter auch ein ums andere Mal an den sonntäglichen Geschehnissen in seiner (Tischtennis-)Familie teilhaben.

Zuletzt setzte er seinem pünktlich zugemailten Bericht den Passus zu: "Der Hauptbericht kommt nach dem Geburtstags-Brunch meiner Mutter." Nachträglich "Herzlichen Glückwunsch!"

Ulrich Viefhaus, Sportwart beim TC GW Frohlinde, grämt sich nicht ob des wahrscheinlichen Abstiegs der "grün-weißen" Tennis-Herren aus der Hallen-Westfalenliga.

Im letzten Jahr als Verbandsliga-Zweiter ins Oberhaus lediglich nachgerückt, sei das eine Jahr in der Westfalenliga eine wichtige Erfahrung für die noch junge Frohlinder Mannschaft gewesen, sagte Viefhaus und nannte noch einen weiteren wichtigen Vorteil: "Wer in der Westfalenliga spielt, kann aus der Verbandsliga nicht absteigen."

 

Dieter Fernow, Korfball-Trainer des Regionalligisten KV Adler Rauxel, fand am Wochenende viel Lob für die farbenfrohe und lautstarke Unterstützung des KC Grün-Weiß beim Spiel gegen den TuS Schildgen. Die Adleraner hätten sich sogar auf die Tribüne zu den "grün-weißen" Anhängern gesetzt, hob der Übungsleiter hervor: "Wir fanden die Aktion gut, und außerdem ist der neue GW-Trainer Harold Kuklinski schließlich ein ehemaliger Spieler von uns."

Was Fernow allerdings nicht so deutlich gesagt hat: Die Anfeuerungen für den langjährigen Titel-Rivalen mündeten in ein 11:11 gegen Schildgen. Und so hat das Fernow-Team in der Meisterschaft bereits vier Punkte Vorsprung auf die Rheinländer - bei nur noch vier Liga-Spielen.

    

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