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Hapag-Lloyd schränkt Billig-Kreuzfahrten für Mitarbeiter ein

Hamburg (dpa) Hapag-Lloyd hat Rabatte für Mitarbeiter und Aufsichtsräte bei Kreuzfahrttrips auf seinen Schiffen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» massiv eingeschränkt.

Hapag-Lloyd schränkt Billig-Kreuzfahrten für Mitarbeiter ein

Hapag-Lloyd-Stammsitz in Hamburg

Hapag-Lloyd hat Rabatte für Mitarbeiter und Aufsichtsräte bei Kreuzfahrttrips auf seinen Schiffen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» massiv eingeschränkt.

Grund dafür sei auch die exzessive Nutzung der Angebote durch Angehörige des Ex-WestLB-Chefs Thomas Fischer gewesen, der seit 2005 im Hapag-Lloyd-Aufsichtsrat sitzt. Die Familienmitglieder seien mit der «MS Europa» in den vergangenen beiden Jahren jeweils rund 70 Tage unterwegs gewesen ­ für 100 Euro am Tag. Damit hätten sie gegenüber dem Katalogpreis insgesamt über 150 000 Euro gespart.

Eine Hapag-Lloyd-Sprecherin versicherte nach dem Magazinbericht, die Schnäppchenreisen seien dennoch kostendeckend und würden nur vergeben, wenn Plätze sonst leerblieben. Auch stünden die Vergünstigungen nicht nur Aufsichtsräten, sondern allen Mitarbeitern und Pensionären sowie deren Familien zu. Allerdings habe Fischer das Angebot sehr intensiv genutzt. Nach einem Beschluss des Vorstands kann jeder Mitarbeiter und damit auch jeder Aufsichtsrat künftig pro Jahr nur noch eine Billig-Reise antreten ­ von maximal zwei bis drei Wochen Dauer.

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