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Hardt kann Gievenbecks Patzer nicht nutzen

Fußball

HARDT Nach den österlichen Festtagen hat der SV Dorsten-Hardt an diesem Spieltag wieder einen kleinen Dämpfer erhalten. Mit dem letzten Aufgebot musste sich der Tabellenzweite mit einem 2:2 gegen die TSG Dülmen begnügen und konnte so kein Kapital aus dem 2:2 von Spitzenreiter Gievenbeck schlagen.

11.04.2010
Hardt kann Gievenbecks Patzer nicht nutzen

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Die Partie begann äußerst unterhaltsam. Eine Hereingabe von Andreas Kauschat setzte ein Dülmener, bedrängt von Sleimann Salha ins eigene Netz (8.) und nur eine Minute später köpfte Dennis Damnitz einen Potthast-Freistoß zum 2:0 ins Gästetor (9.). Die TSG ließ sich davon aber nicht schocken und spielte durchaus gefährlich nach vorn. Vor allem Torjäger Mustafa Dana war ein ständiger Quell der Unruhe für die Hardter Defensive. Der Anschlusstreffer der Gäste fiel trotzdem in die Kategorie „vermeidbar“. Viel zu spät wurde Julian Tacke bei seinem Sololauf aus dem Mittelfeld angegriffen und gegen seinen Aufsetzer aus 16 Metern war Emanuel Schmid im Hardter Tor dann machtlos (16.). Bis zur Pause blieb es bei diesem Ergebnis, doch war es alles andere als ein Ruhekissen für die Gastgeber.

Verglichen mit der durchaus lebhaften ersten Hälfte bekamen die Zuschauer nach dem Seitenwechsel dann nur noch Magerkost zu sehen. Auf dem holprigen Platz jagte ein Stockfehler den nächsten. Trotz dieser Schwierigkeiten hätten die Hardter den Sieg unter Dach und Fach bringen können. Doch Dennis Damnitz zielte mit dem Kopf aus kurzer Entfernung in die falsche Richtung (62.), Andreas Kauschat schoss volley aus fünf Metern übers Tor (72.) und Sven Potthast war zu unentschlossen. So kam die Quittung in der 78. Minute, als der eingewechselte Marcel Schwarzer den Ball nach einem Freistoß zum 2:2 über die Linie stocherte (78.). Am Ende mussten die Gastgeber noch froh sein, dass Emu Schmid einen Dana-Schlenzer in der Nachspielzeit noch um den Pfosten lenkte. „Man hat heute gesehen, dass uns zu einer Spitzenmannschaft noch ein bisschen fehlt und dass wir personell momentan keine Alternativen haben“, sah Martin Schmidt das Remis nüchtern. Mehr Emotion weckte bei ihm schon der Hardter Rasen: „Der ist eines höherklassigen Vereins einfach unwürdig. Und wir haben uns heute diesem grausamen Platz angepasst.“

Schmid; Tammen, Heimath, Erlemann, Müller, Knoblauch (23. de Manna), Kauschat (80. Kara), Potthast, Salha, Damnitz, Scheuch.

1:0 (8., Eigentor); 2:0 Damnitz (9.); 2:1 Tacke (16.); 2:2 Schwarzer (78.).