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Harter Schlag für den SVB

LÜNEN Mit der gestrigen Post bekam der frisch gebackene Wasserball-Erstligist SV Brambauer einen gewaltigen Dämpfer für die laufende Saisonplanung.

30.08.2007

SVB-Wasserballwart Norbert Siemund hatte beim Ligenleiter und Wasserballwart des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) eine Sondergenehmigung für das Hallenbad in Kamen beantragt. Dieser Antrag wurde in diesem Jahr nur teilweise entsprochen. Für die drei Heimspiele der Vorrunde erhält Brambauer eine Sondergenehmigung. Alle Spiele der Qualifikations- und Hauptrunde müssen in Bäder mit den Maßen 30m x 20m ausgetragen werden.

Früher ohne Probleme

Das Kamener Bad hat nur die Maße 16 2/3m x 30 m. Siemund ist davon ausgegangen, dass die Genehmigung problemlos erteilt wird. In der Vergangenheit haben der SV Kamen, der TV Werne und auch der SVB Bundesligaspiele in aller Regelmäßigkeit dort austragen können.

Wo denn nun die Heimspiele ausgetragen werden können, steht in den Sternen. Es wird nun versucht, andere Bäder anzumieten. „Eventuell wieder in Gladbeck?“, fragt sich Siemund mit wenig Begeisterung.

Diese Situation macht den Kampf um den Klassenerhalt nicht einfacher. Auch für die Zukunft sieht es düster aus, „denn die Stadtväter von Lünen planen für das neue Hallenbad eine Beckengröße von 25 x 20m“, sieht Siemund keine Investition in die Zukunft des Wasserballsports.

Finanziell schwierig

Am schwersten wird der finanzielle Faktor zu regeln sein. „Die Badmieten für andere Städte gehen mittlerweile in fünfstellige Bereiche, die Zuschüsse der Stadt sind gewaltig gekürzt worden, die Sponsoren halten sich ebenfalls zurück. Aber ohne die angemieteten Trainings- und Spielzeiten wäre die sportliche Leistung des Vereins nicht zu stemmen“, befürchtet der Verantwortliche.

Förderkreis Brambauer

Brambauer wird als erste Maßnahme einen Förderkreis Wasserball ins Leben rufen. Sponsoren oder auch einzelne Personen, die interessiert sind die Sportart und aufwendige Jugendarbeit im SV Brambauer zu unterstützen, können sich schon vorab beim Schatzmeister Gustav Neuhäuser melden, Tel: (02 31) 5 65 05 18.

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