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Hauptsache Ball - das Interview

CASTROP-RAUXEL Beim TuS Ickern spielt er Tennis auf Westfalenebene, für den VfB Habinghorst schnürt er die Fußballschuhe in der Kreisliga B – Philipp Karwasz ist immer in Bewegung. Mit dem Castrop-Rauxeler sprach <i>Arne Niehörster</i> über die Filzkugel, den Lederball und Perspektiven.

von Von Arne Niehörster

, 11.10.2007

Hallo Philipp. Wie sieht denn dein Wochenende aus? Packst du Tennisschläger oder Fußballschuhe in die Sporttasche?Karwasz: Sowohl als auch. Am Samstag gehe ich zum Tennis-Training. Und am Sonntag spielen ich Fußball in der Kreisliga.Also Beides. Im Tennis allerdings hast du etwa die Norddeutsche Meisterschaft und zahlreiche Turniere nicht nur in Deutschland gewonnen. In der letzten Zeit stehst du jedoch eher seltener auf dem Tennisplatz...Karwasz: Im April sind die Abi-Prüfungen. Ich konzentriere mich im Moment mehr auf die Schule. Danach kommt meine Zivildienst-Zeit. In der möchte ich aber wieder mehr Tennis spielen.Wieder angreifen? Eventuell doch nochmal die Profi-Laufbahn im Visier?Karwasz: Ich glaube kaum, dafür bin ich schon zu alt. Aber auf Westfalen-Ebene geht das noch. Und dazu vielleicht ein paar Futures spielen („die 3. Liga“ im internationalen Tennis nach ATP- und Challenge-Turnieren, Anm. d.R.)."Deswegen mache ich auch mentales Training" Und was bringt dich immer wieder auf die rote Asche zurück? Was bedeutet Tennis für dich?Karwasz: Tennis ist ein individueller Sport. Man steht alleine auf dem Platz. Und muss immer fit und konzentriert sein. Deswegen trainiere ich nicht nur mein Spiel, sondern mache auch Biofeedback, ein mentales Training um zwischen den Ballwechseln eine kurze Entspannung zu erreichen.Stichwort „Individueller Sport“. Das ist Fußball ja eher nicht. Wie bist du zum Volkssport Nr.1 gekommen?Karwasz: Weil es mir einfach Spaß macht, Fußball zu spielen. Das ist ein optimaler Ausgleich zum Tennissport. Fußball ist jetzt der Mannschaftssport. Ich spiele bei Habinghorst mit netten Leuten in einem Team.Trainer der zweiten Mannschaft vom VfB Habinghorst ist Stefan Kain. Und der sagt, dass du auf einem guten Weg bist, Stammspieler unter ihm zu werden. Wenn du etwa regelmäßiger zum Training kommen würdest...Karwasz: Das ist das gleiche Problem wie beim Tennis. Ich setze meine Prioritäten im Moment etwas anders. Abgesehen davon haben wir ein starkes Team. Die Jungs können alle gut Fußball spielen. Und wenn der Trainer die Mannschaft ohne mich aufstellt, kann ich mich gut damit abfinden. Ich spiele Fußball nur ‚just for fun‘."Abgesehen davon habe ich nicht das Talent dafür" Also auch ohne Ambitionen im Fußball mal höher als auf Kreisebene zu spielen?Karwasz: So ist es. Abgesehen davon habe ich auch nicht das Talent dafür (lacht).Okay, bleiben wir auf Kreisebene, genauer in der Kreisliga B. Am Sonntag spielt ihr bei der SG Castrop. Ihr seid Tabellenführer, die SG an zwei. Ein Spitzenspiel – mit welchen Voraussetzungen? Wirst du spielen?Karwasz: Wir haben ein ziemlich junges Team. Die sind etwa alle in meinem Alter. Es läuft derzeit ganz gut bei uns. Und ob ich spiele, weiß ich selbst noch nicht.Wie steht´s mit der Konkurrenz?Karwasz: Castrop hat einen klasse Sturm. Das zeigt schon das eindeutige Torverhältnis (41:12 Tore in acht Spielen, Anm. d. Red.).Jetzt fehlt nur noch dein Tipp für das Spiel...Karwasz: Ich rechne mindestens mit einem Unentschieden. Wenn ich eine Klatsche erwarte, dann brauche ich ja gar nicht erst anzutreten.

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