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Bedarfsplan soll Fakten schaffen

Heek Dass die Ersatzbeschaffung eines Einsatzfahrzeugs für den Löschzug Heek erforderlich ist, daran bestand im Haupt- und Finanzausschuss kein Zweifel. Die Kommunal politiker wünschten sich jedoch künftig stichhaltige Daten und Fakten, um den tatsächlichen Bedarf der Freiwilligen Feuerwehr an neuer Ausrüstung besser einschätzen zu können.

30.08.2007

Das geeignete Instrument dazu ist der Brandschutzbedarfsplan, nach dessen Fortschritten sich SPD-Fraktionschef Reinhard Brunsch erkundigte. Die Verwaltung erklärte dazu, dass der "redaktionelle Teil" erledigt sei und die technische Seite sich nun bei der Feuerwehr in Bearbeitung befinde. Bürgermeister Dr. Kai Zwicker ging davon aus, dass der Entwurf im Herbst vorliege.

240 000 Euro

Dann solle man doch abwarten, bis der Plan fertig ist, bevor eine Ausschreibung über die neue Fahrzeuganschaffung erfolgt, schlug Brunsch vor. Immerhin gehe es um viel Geld - das neue "LF 16 TS" soll mit 240 000 Euro zu Buche schlagen - und das wieder reparierte "LF 8" sei schließlich auch 2008 noch einsetzbar.

Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Probst stellte fest, dass die Frage nach dem Brandschutzbedarfsplan durchaus berechtigt sei. Ansonsten könne schnell der Eindruck entstehen, dass bei der Wehr mit ihren zwei Löschzügen "bedarfsmäßig ein Überangebot geschaffen wird".

Rat entscheidet

Andreas Helmich, ebenfalls CDU, wies darauf hin, dass es sich bei dem Beschluss über die Neuanschaffung lediglich um eine Empfehlung an den Rat handele. Bis zu dessen Sitzung könne die Verwaltung noch eine Stellungnahme der Feuerwehr zum Fahrzeug und dem Bedarfsplan einholen, wurde vom Gremium bei zwei Enthaltungen beschlossen.

Was der Hauptausschuss allerdings absegnet hat, ist die geplante Neuanschaffung von 28 Handsprechfunkgeräten (Kosten: rund 20 000 Euro) sowie noch fehlender Schutzkleidung zur Brandbekämpfung im "Innenangriff" für rund 300 Euro pro Person. mel

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