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"Ein gutes Jahr für Heek"

Heek "Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu, und man kann sagen: Es war ein gutes Jahr" - mit dieser Feststellung eröffnete Bürgermeister Dr. Kai Zwicker gestern Abend vor dem Rat seine Haushaltsrede. Denn: "Unsere Planungen und Erwartungen sind, was die Weichenstellungen für die Zukunft der Gemeinde anbelangt, insgesamt übertroffen worden."

19.12.2007

"Ein gutes Jahr für Heek"

<p>In Heek wird qualifiziert und erfolgreich - hier bei 2G Energietechnik - gearbeitet: Die sprudelnde Einnahmequelle der Gewerbesteuer belegt es. </p>

Die Begründung lieferte Zwicker auch gleich mit: Anders als noch 2006 ist der Haushalt der Gemeinde jetzt strukturell ausgeglichen. "Wir gehen für 2008 davon aus, dass wir erneut Überschüsse des Verwaltungshaushalts dem Vermögenshaushalt zuführen können." Eine Aufnahme von Krediten sei im allgemeinen Haushalt - der sich im übrigen schuldenfrei präsentiert - nicht vorgesehen. Zwicker: "Das ist umso bemerkenswerter, weil wir - wie in den letzten Jahren - wieder erheblich investieren."

Veränderte Vorzeichen

Dass es für die Heeker Gemeindefinanzen so gut lief, liegt nicht zuletzt an den deutlich gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen (Münsterland Zeitung berichtete). Dabei zeichnet sich für 2008 eine Entwicklung ab, die sich 2007 bereits angedeutet hatte: Stärkste Einnahmequelle der Kommune sind nicht mehr die Schlüsselzuweisungen des Landes, die um über neun Prozent auf 2,32 Mio. Euro sinken, sondern die Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Zwicker: "Wir kalkulieren mit 2,65 Mio. Euro, also etwa 100 000 Euro mehr als beim Nachtragshaushalt."

Dass der Rat trotzdem beschlossen hat, den Gewerbesteuerhebesatz wie bei allen Umlandkommunen im Kreis auf die vom Land vorgegebenen 403 Prozentpunkte anzuheben, begründete der Bürgermeister mit den hohen Investitionen in die Infrastruktur und den geänderten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft: "Die Mehreinnahmen der Gemeinde aus der Gewerbesteuer kompensieren gerade einmal die Steuerausfälle aufgrund der nächsten Stufe der Unternehmenssteuerreform in 2008." Insgesamt aber zeige die Entwicklung auch: Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer stehen auf einer wesentlich breiteren Grundlage als noch vor wenigen Jahren, da erheblich mehr Betriebe nennenswerte Steuerbeträge zahlen.

Vorteilhaft ist auch die Entwicklung bei der Investitionspauschale, die weiter um 32 200 Euro (zwölf Prozent) auf 382 400 Euro ansteigt. Die Schulpauschale (175 000 Euro), Sportpauschale und Feuerschutzpauschale (je 40 000 Euro) bleiben unverändert - Beträge, die für anstehende Investitionen dringend gebraucht werden. mel weiterer Bericht folgt

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