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Eine Radfahrerspur ist der Knackpunkt

B 70

HEEK Wenn alles nach Plan läuft, kann der zweite Teil des Umbaus der B 70-Ortsdurchfahrt im Jahr 2012 beginnen. Neben der vorgeschlagenen Lösung, die Radfahrer durch den Engpass Ludgeristraße zu führen, kamen bei der kombinierten Sitzung des Rates und des Planungsausschusses am Mittwochabend noch weitere Alternativen zur Sprache.

von Von Manfred Elfering

, 22.04.2010
Eine Radfahrerspur ist der Knackpunkt

Wie sollen die Radfahrer im Engpass Ludgeristraße zwischen Leuskesweg und Kirchplatz geführt werden? Diese Frage ist ein Knackpunkt des zweiten Bauabschnitts.

Die Planung sieht beidseitige Radstreifen auf der Fahrbahn vor, wobei die Radfahrer mit dem fließenden Verkehr auf einer Höhe fahren würden. Diese Lösung wäre laut Straßenverkehrsordnung zudem mit einem absoluten Halteverbot verbunden, Autos dürften dann auf der Fahrbahn nicht mehr parken. Die Frage kam auf, warum die kombinierten Geh- und Radwege aus dem ersten Bauabschnitt nicht einfach fortgesetzt würden. Diese Möglichkeit scheitert wohl an der dann zu geringen Fahrbahnbreite, die einen Begegnungsverkehr zwischen LKW und LKW kaum mehr ermöglicht. Außerdem würde die Förderfähigkeit für diese Maßnahme entfallen, da zwischen den Hochborden laut Vorgabe mindestens 4,50 Meter liegen müssen. Aus dem Plenum vorgeschlagen wurde, die Radfahrer – wie bereits seit vielen Jahren in diesem Bereich praktiziert – weiterhin auf den Gehwegen fahren zu lassen. Diese würden dann allerdings schmaler ausfallen, als normalerweise vorgesehen. Ob es in diesem Punkt zu einem tragfähigen Kompromiss mit den Behörden kommen kann, müssen die Abstimmungen ergeben.