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Heeker bei der Steubenparade in New York

Besuch in den USA

Anlass und Höhepunkt der einwöchigen New-York-Reise von Musikverein und Feuerwehr Nienborg war die Teilnahme an der 57. Steubenparade.

HEEK

30.09.2014
Heeker bei der Steubenparade in New York

Heeker in New York: Mit eigener Fahne voraus in der Steubenparade auf der Fifth Avenue.

Am Vortag der Parade war offizielle Begrüßung durch das Komitee der Steubenparade am Foley Square. Albert Bömer und Norman Steinich überreichten den Gastgebern die Gastgeschenke und erhielten im Gegenzug die Medaille der Steubenparade 2014. Zweisprachig stellte Albert Bömer die Reisegruppe vor: „Ob Deutsch oder Plattdeutsch – ein Komiteemitglied verstand beide Sprachen.“ Zum Abschluss der Zeremonie spielte er sich in die Herzen der Amerikaner, als er auf seiner Trompete „God bless America“, eine der inoffiziellen Nationalhymnen der USA, intonierte. Um sechs Uhr klingelte am Morgen der Parade der Wecker. Vor der Abfahrt zur St. Patrick’s Kathedrale spielte der Musikverein den Weckruf „Freut euch des Lebens“. Dabei herrschte erstmalig Gänsehautstimmung. In der größten im neugotischen Stil erbauten Kathedrale der USA feierten die Umzugsteilnehmer den Festgottesdienst. Franz Kock trug die Fahne in das erhabene Gotteshaus.

Um 12 Uhr dann setzte sich die Parade in Bewegung. Farbenfrohe Umzugswagen, bunte Trachten, Chöre, Tanzformationen, Musikbands, Würdenträger und die zahlreichen kulturellen Vereine, viele aus Deutschland, wurden von den Zuschauern bejubelt. Als 17. Einheit des Festumzugs marschierte die Nienborger Reisegruppe von der 67. Straße auf die legendäre Fifth Avenue. Der Fahne folgten drei Offiziere, das Banner – getragen von Claudia Lütke-Wissing und Katharina Katschker –, der Musikverein, vier Frauen und vier Männer in traditioneller Tracht mit einem Weggen und die Feuerwehrmänner und -frauen.

Unter der Leitung von Rita Ellerkamp erfreute das Blasorchester die Umzugsteilnehmer und zahllosen Besucher mit flotter Marschmusik. Vor der VIP-Tribüne hielt der Zug und der Musikverein konzertierte auf dem roten Teppich den „Coburger Marsch“. Am Wegesrand hieß es auf einem Banner „New York grüßt Nienborg“ – es soll sich um gebürtige Eperaner handeln. An der 86. Straße endete die Parade. Danach waren die Nienborger bei New Yorker Feuerwehrleuten deutscher Abstammung zu Gast. Zünftig klang der Festtag beim Oktoberfest im Central Park aus. Dazu erstrahlte das Empire State Buildung in den deutschen Nationalfarben. 

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